Die Verlierer-Ampel aus ÖVP, SPÖ und Neos begeht am 3. März 2026 ihr einjähriges Jubiläum, doch die Umfragen zeichnen ein düsteres Bild: Alle drei Parteien verlieren massiv, während FPÖ-Chef Herbert Kickl die Spitze anpeilt und, wie berichtet, auch in der fiktiven Kanzlerfrage haushoch überlegen ist. Am heutigen Dienstagabend konfrontiert der ORF die drei Parteichefs mit ihrer enttäuschenden Bilanz.
Parteichefs müssen sich verantworten
ÖVP-Kanzler Christian Stocker, SPÖ-Vizekanzler Andreas Babler und Neos-Außenministerin Beate Meinl-Reisinger treten um 20.15 Uhr im ORF-Interview bei den Moderatoren Susanne Schnabl und Klaus Webhofer an.
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Weitere InformationenUm 22.00 Uhr tritt dann mit Kickl der Gewinner der letzten Nationalratswahl in der „ZIB 2“ auf. Die Sendung endet um 22:30 Uhr mit dem „ZIB Talk“, wo Experten wie Peter Filzmaier die Koalition sezieren – ohne weitere Parteichefs live dabei.
Regierung versinkt im Chaos
Die Ampel scheitert an internen Reibereien und fehlenden Erfolgen. Stocker wirbt mit Inflationssenkung, einem Mini-Wirtschaftswachstum von 0,6 Prozent und dem vermeintlichen Asylrückgang, doch Volksbefragungen zur Wehrpflicht oder zur Erbschaftssteuer sorgen für Chaos und Misstrauen. Die Neos fordern Schulreformen, die ÖVP blockiert. Umfragen belegen die Verluste: ÖVP und SPÖ verlieren am stärksten, die Neos hinken hinterher – während Kickl alle anderen hinter sich lässt.
Ampel-Parteien bevorzugen Staatssender
Die glücklosen Regierungsparteien meiden private Sender wie ServusTV konsequent. Dort drohen unliebsame Konfrontationen, wie bei früheren Wahlduellen – stattdessen wird lieber der regierungstreue ORF als „sichere“ Bühne gewählt.
