Die EU-Länder wollten heute, Montag, eingentlich das 20. Sanktionspaket gegen Russland beschließen. Doch dieses Vorhaben dürfte an Ungarn scheitern.
Schon vor dem Treffen sagte EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas, der anhaltende Widerstand Ungarns habe deutlich gemacht, dass bei dem Treffen der EU-Außenminister kein Konsens über die vorgeschlagenen Maßnahmen erzielt werden könne.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenÖltransit als Streitpunkt
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Weitere InformationenDeutlich äußerte sich dazu der ungarische Außenminister Peter Szijjarto gestern, Sonntag, auf dem Kurznachrichtendienst X:
Auf der morgigen Sitzung des Rates für Auswärtige Angelegenheiten will die EU das 20. Sanktionspaket verabschieden. Ungarn wird dies blockieren. Solange die Ukraine den Öltransit nach Ungarn und in die Slowakei über die Druschba-Pipeline nicht wieder aufnimmt, werden wir keine für Kiew wichtigen Entscheidungen zulassen.
Dem Vernehmen nach ist die Druschba-Pipeline beschädigt. Die Ukraine behauptet, russische Drohnenangriffe seien dafür verantwortlich. Ungarn und die Slowakei geben dagegen Kiew für den anhaltenden Ausfall die Schuld.Â
