Die verdächtig vielen Dienstreisen der CDU-Justiz-Senatorin von Berlin (unzensuriert berichtete) könnten nun zu genaueren Nachforschungen führen. Sie trat mehr als doppelt so viele Reisen auf Steuerzahlerkosten an wie alle ihre Senatskollegen.
Vorwurf mangelnder Transparenz
Sogar den regierenden Bürgermeister Kai Wegner überflügelte Felor Badenberg (geborene Haghighi-Niat) mit ihren Dienstreisen. Während sie 43 durchführte, kam Wegner lediglich auf 18. Deswegen haben die Grünen in Berlin jetzt laut Berliner Zeitung Akteneinsicht gefordert, um Badenbergs Reisefreudigkeit auf den Grund zu gehen.
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Weitere Informationen“Anschein problematischer Selbstbedienungs-Mentalität”
“Die mangelnde Transparenz der Justiz-Senatorin bei ihren Dienstreisen erweckt den Anschein einer problematischen Selbstbedienungs-Mentalität”, erklärte die rechtspolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion, Petra Vandrey, der Zeitung zufolge. Demnach bestehe Aufklärungsbedarf bezüglich “der Anzahl der Reisen, der Zielorte sowie der Frage, warum viele Reisen auf Freitage fielen”. Ob dem Antrag auf Akteneinsicht stattgegeben wird, steht derzeit noch nicht fest.
