Elon Musk übt scharfe Kritik an Christopher Nolan für dessen Verhunzung der griechischen Mythologie rund um Troja. Nolan hielt es nämlich für ganz toll, die weiße schöne Helena mit einer Schwarzen zu besetzen.

12. Feber 2026 / 15:46 Uhr

“Blackwashing” im neuen “Troja”-Film: Schwarze als schöne Helena

Die links-“woke”, weißenfeindliche Ideologie hat sich eine der ganz großen Erzählungen der westlichen Welt, sozusagen eine ihrer Gründungsurkunden, als Ziel zur Dekonstruktion ausgesucht: Homers Odyssee. Der Stoff wird derzeit von Hollywood-Regisseur Christopher Nolan für Universal Pictures verfilmt.

Berechtigte Kritik von Elon Musk

Nolan ist bekannt für durchaus große Filme und hat mit seinen “Batman”-Werken laut der Blauen Narzisse sogar “eine rechte Ikone” geschaffen. Nun treibt der Regisseur mit seinem neuen “Troja”-Film-Epos, das im Juli in die deutschen Kinos kommen soll, aber anscheinend in die andere Richtung. Denn Nolan ließ es sich laut dem Berchtesgadener Anzeiger nicht nehmen, ausgerechnet die schöne Helena von der schwarzen Schauspielerin Lupita Amondi Nyong’o spielen zu lassen. In der letzten großen Verfilmung des Stoffes aus dem Jahr 2004 hatte Starregisseur Wolfgang Petersen die Rolle noch durchaus sinnvoll mit der blonden, deutschstämmigen Diane Kruger besetzt.

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Homer schreibt von “weißarmiger” Helena

Nun meldete sich Elon Musk mit durchaus berechtigter Kritik zu Wort und schrieb laut Bote auf X: “Christopher Nolan hat seine Integrität verloren.” Musk wirft dem Regisseur vor, die Besetzung sei historisch unangemessen und zerstöre die mythologische Treue. Tatsächlich ist in Homers Text aus dem achten vorchristlichen Jahrhundert ausdrücklich von der “weißarmigen” Helena die Rede. Das ist nicht nur ein Hinweis auf ihre adlige Herkunft, sondern eben auch auf ihre ethnischen Wurzeln: Eine Schwarze war sie mit Sicherheit nicht.

Rassismus gegen Weiße

Man muss davon ausgehen, dass es Nolan um vordergründige Provokation geht, um die “Dekonstruktion” überlieferter Bilder. Das ist in der “woken” Filmbranche nichts Neues, wird aber seltsamerweise immer nur gegen Weiße angewandt. Man kann also daraus schlussfolgern, dass es sich um weißenfeindlichen Rassismus handelt. Kein Wunder also, dass auch Musk verärgert ist; stammt er doch ursprünglich aus Südafrika, wo Weiße massiv diskriminiert werden. Und der Wahnsinn im linken Hollywood hat Methode. Erst vor wenigen Jahren war ein anderer antiker Stoff willkürlich verfremdet worden. In der Doku-Serie “Queen Cleopatra” war auch die ägyptische Königin mit der schwarzen Schauspielerin Adele James besetzt worden.

Den Macherinnen, unter anderem Jada Pinkett Smith als ausführende Produzentin, wurde zu Recht “Blackwashing” vorgeworfen. Sogar der ehemalige Leiter der ägyptischen Altertumsverwaltung, Zahi Hawass, hat das kritisiert und in der Zeitung Al-Masry al-Youm erklärt: “Das ist komplett fake. Kleopatra war griechisch, das heißt, ihre Haut war heller, nicht schwarz.” Diesen Vorwurf muss sich jetzt auch Nolan gefallen lassen. Zumal er sich bei der Besetzung seiner anderen Hauptrollen durchaus an die homerischen Vorgaben hält. So wird Odysseus von Matt Damon, Penelope von Anne Hathaway gespielt. Nur seine Helena schlägt anscheinend absichtlich aus der Art. Da fragt man sich im Umkehrschluss, was wohl los wäre, wenn Matt Damon als nächstes Nelson Mandela spielen würde? Wie dann wohl die Linken reagieren würden?

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