Städte wie Wien, Oslo oder London zeigen für den einflussreichen moslemischen Prediger Yasir Qadhi, wie Islamisierung funktionieren kann – ganz unauffällig durch Demokratie und Demografie.

4. Feber 2026 / 10:26 Uhr

„Osmanen scheiterten, Demografie siegt“: Moslem-Prediger erklärt Islamisierung Wiens

Der Imam und Theologe Yasir Qadhi zählt zu den international einflussreichsten moslemischen Stimmen der Gegenwart. In seinen Reden thematisiert er das Verhältnis von moslemischer Demografie, politischer Partizipation und religiöser Identität im Westen – und erklärt seinen Anhängern, wie auch Wien islamisiert werden kann.

Demokratie als Instrument für Islamisierung

Dabei appelliert er an Moslems, demokratische Freiheiten westlicher Gesellschaften aktiv zu nutzen. Politische Zurückhaltung oder innerreligiöse Streitigkeiten betrachtet Qadhi als Hemmnis für langfristigen Einfluss. Dass das Ausnutzen dieser Freiheiten erfolgreich ist, zeigt für ihn die Wahl des sozialistischen Moslems Zohran Mamdani zum Bürgermeister von New York City, die er als Wendepunkt für die moslemische Gemeinschaft bezeichnete und als Beispiel dafür, welches Potenzial politische Mobilisierung entfalten könne.

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Invasion durch Demografie statt Militär

Städte wie Wien, Oslo oder London nennt er als Beispiele, in denen Moslems inzwischen rund zehn Prozent der Bevölkerung ausmachen. Migration und höhere Geburtenraten werden dabei als langfristiger Faktor gesellschaftlicher Präsenz beschrieben. Das Fazit des Moslem-Predigers ist eindeutig: „Die Osmanen scheiterten, die Demografie siegt.“

Die Stadt Wien hebt er aufgrund ihres besonders hohen moslemischen Bevölkerungsanteils von rund zehn Prozent symbolisch hervor. Zugleich zieht er historische Vergleiche zu den gescheiterten osmanischen Belagerungen Wiens im 16. und 17. Jahrhundert, die heute durch demografische Entwicklungen überholt seien.

Islamisierung der USA langfristig planen

Für die USA konstatiert Qadhi hingegen eine noch geringe Ausgangsbasis von etwa einem Prozent moslemischer Bevölkerung. Für ihn bedeutet das: Moslems müssten „in Generationen denken“ und gezielt religiöse, soziale und bildungspolitische Strukturen aufbauen. Genannt werden Moscheen, Schulen, Ausbildungsstätten und eigene Institutionen als Grundlage dauerhafter Verankerung. In einer Rede spricht er von einem „gemeinsamen Feind“, offensichtlich meint er damit Israel. Gleichzeitig fordert er, interne theologische oder politische Differenzen zugunsten externer Einheit zurückzustellen.

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