Die Linksradikalen haben wieder einmal in Berlin zugeschlagen. Einerseits ist der Angriff auf die türkische Botschaft schlimm und zu verurteilen, andererseits dürften viele Berliner froh sein, dass vom roten Terror diesmal nicht wieder 50.000 Haushalte betroffen sind.

21. Jänner 2026 / 10:00 Uhr

Linksradikaler Angriff auf türkische Botschaft

Linksextremisten haben am Sonnabend die türkische Botschaft in der BRD-Hauptstadt attackiert. Der Vorfall soll sich kurz nach Mitternacht ereignet haben, als knapp 40 Täter den Zaun der Staatsvertretung mit roter Farbe beschädigten, wie die Berliner Polizei laut der Deutschen Tageszeitung am Dienstag mitteilte.

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Türkische und südafrikanische Botschaft beschädigt

Nach der Farbattacke zündete die Gruppe mehrere sogenannte Nebeltöpfe. Außerdem beschmierte sie den Zaun der danebenliegenden südafrikanischen Botschaft, was aber nur ein Zufallstreffer gewesen sein dürfte, denn mit der weißenfeindlichen Politik Südafrikas haben die ach so antirassistischen Linken ja kein Problem. Sowohl ntv als auch der Deutschlandfunk griffen das Thema auf. Auch der Gehweg vor den Botschaften wurde der Polizei zufolge mit “einer Parole” in weißer Farbe beschmiert. Um welche Parole es sich dabei handelt, wird offenbar aus ermittlungstaktischen Gründen geheimgehalten. Die Beamten konnten zwei Personen in der Nähe des Tatorts festnehmen. Sie wurden laut City News “zur erkennungsdienstlichen Behandlung in Gewahrsam genommen”.

Die weiteren Ermittlungen führt der Staatsschutz, weil die Ermittler ein politisches Motiv für denkbar halten. Am Dienstag tauchte dann auf der linksextremen Online-Plattform Indymedia ein Bekennerschreiben der Linksradikalen auf. Darin heißt es: “Mit ordentlich Feuerwerk wurde eine klare Botschaft hinterlassen: DEFEND KOBANÊ!” Die neue syrische Regierung bestehe aus “Jihadistenbanden”, die “mit internationaler Rückendeckung morden und die Revolution in Rojava angreifen”. Der nun erfolgte Farbanschlag sei “die Antwort der Internationalen Solidarität”, schreiben die mutmaßlichen Täter dazu. Das Tatmotiv heißt also Rojava.

Kurze Erläuterung zu Rojava

Nun wird sich manch ein Leser fragen: Was ist Rojava? Die kurdische Region Rojava und die Stadt Kobane haben eine große symbolische Bedeutung für Linksextremisten auf der ganzen Welt. In diesen Gebieten entstand 2012 ein staatenähnliches Gebilde, das auf Basisdemokratie, Rätestrukturen und Selbstverwaltung setzt. Auch die Rolle der Frau ist dort vergleichsweise egalitär gegenüber den Männern. Außerdem wurde in Kobane im Januar 2015 der IS nach mehrmonatiger Belagerung der Stadt vollständig besiegt – aus der Sicht vieler Linksextremisten ein symbolischer Triumph eines linken Systems gegen religiöse Fundamentalisten. Inzwischen ist diese linke Utopie jedoch gescheitert, wie die linke Zeitung Junge Welt einräumen musste.

Multikulti ist gescheitert

Nun ist dieser Linksstaat Geschichte. Der SDF-Oberkommandierende Mazlum Abdi hat “angesichts eines ‘aufgezwungenen Krieges’ zur Vermeidung von ‘weiterem sinnlosen Blutvergießen und zivilen Opfern’ einer von Washington vermittelten Waffenstillstandsvereinbarung zugestimmt. Faktisch bedeutet diese Vereinbarung, die die Handschrift Ankaras trägt, die Kapitulation Rojavas mit Auflösung der Autonomieverwaltung und ihrer Streitkräfte”.

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