Der Hochschul-Lehrer und Jurist Tim Drygala hatte sich auf X (vormals twitter) über die linke Politikerin Heidi Reichinnek lustig gemacht. Und weil die Linken nur austeilen, aber nicht einstecken können, gab es dafür eine Anzeige. Nun hat die Staatsanwaltschaft Leipzig das Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung jedoch eingestellt.
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Heidi und die “Kühlschrank-Affäre”
Dabei war es um ein Posting gegangen, in dem Drygala ein Foto der Bundestagsabgeordneten zeigte, das an seiner Kühlschranktür angebracht war. Dazu schrieb er, die Tür schließe schlecht, man müsse “immer mit der Faust dagegen schlagen”, damit sie richtig zu sei. Reichinnek erstattete daraufhin Anzeige wegen Beleidigung. “Wer Gewalt gegen Frauen zum Witz macht, trägt dazu bei, sie zu legitimieren”, argumentierte sie. Die Staatsanwaltschaft folgte dieser Einschätzung jedoch nicht. Laut Berichten der Welt und der Berliner Zeitung wurde das Verfahren nun eingestellt, da nicht genügend Anhaltspunkte für eine strafbare Beleidigung vorlägen und eine Verurteilung daher nicht zu erwarten sei.
Wie viel Linke sind in psychiatrischer Behandlung?
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Drygala selbst äußerte sich nach der Entscheidung öffentlich zufrieden. In einer Videobotschaft auf X erklärte der Jura-Professor der Hochschuluniversität Leipzig: “Liebe Heidi Reichinnek, das war’s mit deiner Strafanzeige.” Es handle sich um eine legitime Form der Meinungsäußerung gegenüber Spitzenpolitikern. Alles andere hätte ihn überrascht. “Damit ist das Kühlschrank-Verfahren beendet – sanft entschlafen”, erklärte er. Abschließend kündigte Drygala an, auch künftig nicht auf provokante Zuspitzungen verzichten zu wollen. Dieser Ankündigung folgte dann auch bald der nächste provokante Post, in dem er schrieb: “Angeblich sind 20 Prozent der Linken beim Psychiater in Behandlung und nehmen Tabletten. Das macht mir Angst. Weil das ja heißt, die anderen 80 Prozent rennen unbehandelt durch die Gegend.”




