Mit Messern, Hämmern und Stöcken war die Bande auf ihre Opfer losgegangen – vor Gericht kamen die Tschetschenen aber noch einmal glimpflich davon.

10. Jänner 2026 / 15:00 Uhr

Kuschel-Urteile gegen Tschetschenen-Bande: SPÖ hat gegen Bandenkriminelle versagt

Im Wiener Landesgericht endet ein blutiges Kapitel des Wiener Bandenkriegs: 24 junge Tschetschenen standen wegen einer brutalen Attacke am Bahnhof Meidling vom Juli 2024 vor dem Schöffensenat. Auch am zweiten Verhandlungstag fielen die Urteile mild aus.

Tschetschenen attackierten Afghanen

Dem Aufruf zur Tat war via Social Media eine „Konferenz“ in Favoriten vorangegangen. 24 Tschetschenen attackierten vier afghanische Opfer mit Messern, Hämmern und Stöcken, was schwere Verletzungen verursachte. Am ersten Prozesstag erhielten – wie berichtet – acht Geständige je sechs Monate bedingte oder teilbedingte Haft, nicht rechtskräftig.

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Kuschel-Urteile auch am zweiten Verhandlungstag

Am zweiten Tag, dem gestrigen Freitag, traten acht weitere Angeklagte (18 bis 20 Jahre) auf, angeklagt wegen schwerer Körperverletzung und gemeinschaftlicher Gewalt. Sechs Geständige bekamen ähnlich milde Strafen – bedingte oder teilbedingte Strafen –, zwei Verfahren wurden vertagt.

Bekannter Islamist beteiligt

Besonders auffällig: Luca K. (18), ein bekannter IS-Anhänger, Sittenwächter und Freund des Swift-Attentats-Verdächtigen Beran A. Er filmte die Prügelei und beteiligte sich aktiv – trotz dreijähriger Haft wegen früherer Delikte (nicht rechtskräftig). Luca K. gestand lapidar: „Ich wollte einfach sehen, was passiert.“ Er erhielt plus sechs Monate Haft.

Nächster Termin: 13. Jänner 2026, Zeugen und Opfer werden verhört. Der Prozess läuft tranchenweise wegen Platzmangels, unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen.

FPÖ: Null-Toleranz gegen Banden- und Jugendkriminalität!

Kritiker sehen in den milden Strafen ein Signal an Bandenkriminelle, auch in der Politik zeigt man sich empört. FPÖ-Meidling-Obfrau Petra Steger fordert ein entschiedenes Umdenken:

Wer organisierte Gewalt ausübt, darf nicht mit bedingten Strafen davonkommen. Wir brauchen endlich klare, abschreckende Urteile und eine Null-Toleranz-Linie gegen Banden- und Jugendkriminalität. Die Wiener SPÖ hat hier über Jahre versagt.

Walter Asperl, Klubobmann der FPÖ in Meidling, pflichtete Steger bei:

Der Bahnhof Meidling ist seit Langem ein sicherheitspolitischer Brennpunkt, weil die SPÖ Wien und die SPÖ Meidling zu wenig getan haben. Wir fordern eine massive Erhöhung der Polizeipräsenz, konsequentes Durchgreifen gegen Gewalttäter und echte Sicherheit für die Meidlinger Bevölkerung – nicht Schönreden und Wegschauen.

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