Christian Stocker bei Licht ins Dunkel

ÖVP-Kanzler Christian Stocker versucht mit Auftritten wie hier im ORF bei der Spendengala für Licht ins Dunkel Vertrauen in der Bevölkerung zurückzugewinnen – doch gleichzeitig hält er seine eigenen Versprechen nicht.

31. Dezember 2025 / 09:27 Uhr

„Pensionisten-Schreck“: Was Stocker im ORF versprach, wird morgen gebrochen!

Tausende Pensionisten, die sich auf das Versprechen von ÖVP-Kanzler Christian Stocker verlassen und sich für 2026 einen Nebenjob gesucht haben, werden ab morgen enttäuscht. Sie müssen ihre Einkünfte weiter voll versteuern. 

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Einheitlicher Steuersatz von 25 Prozent kommt nicht

Der ÖVP-Kanzler wird zunehmend zum „Pensionisten-Schreck“. Unter seiner Führung der Verlierer-Ampel erhalten jene, die mehr als 2.500 Euro Pension erhalten, nicht einmal mehr eine Inflations-Abgeltung. Viele haben sich daher auf eine Aussage von Stocker verlassen, der am 1. September im ORF-Sommergespräch vollmundig eine Flattax (einen einheitlichen Steuersatz) für Nebeneinkünfte angekündigt hatte. Wörtlich sagte er also vor drei Monaten:

Gerade bei der Pension ist mir wichtig – das gilt auch für die Wirtschaft: Wir werden den Zuverdienst im Alter, wenn das gesetzliche Pensionsalter erreicht ist und bei Pensionsantritt dazu verdient wird, diesen Zuverdienst mit nur 25 Prozent endbesteuern.

Nachfrage des ORF-Moderators Klaus Webhofer: 

Das soll nächstes Jahr kommen?

Antwort von Stocker: 

Das soll nächstes Jahr kommen. 

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Weitere Informationen

Hier verkündet ÖVP-Kanzler Stocker ein Versprechen an die Pensionisten, das er nicht gehalten hat (ab Minute 41:29).

Neues Versprechen erst für 2027

Das nächste Jahr beginnt morgen, Donnerstag, am 1. Jänner 2026. Und das Versprechen Stockers hat sich in Luft aufgelöst. Von Flattax kann keine Rede mehr sein, stattdessen wird den Pensionisten – wieder einmal – versprochen, dass sie ab 2027 (!) mit einem steuerlichen Freibetrag von 15.000 Euro rechnen können, wenn sie nach ihrer Regelpension weiterarbeiten. Zudem soll für diese Gruppe dann der Pensionsbeitrag fallen. 

Ökonomin sieht Regierungsplan kritisch

Das nächste Versprechen, das die Verlierer-Ample nicht halten wird können? In der „ZIB2“ gestern, Dienstag, sagte Christine Mayrhuber (Ökonomin WIFO): Würde man die Pensionsversicherungs-Beiträge der älteren Beschäftigen tatsächlich streichen, müssten noch mehr Steuergelder für die Versicherten herangezogen werden, „was das Bugdgetloch noch mehr vergrößert“. 

Stocker könnte von Wählern in Pension geschickt werden

So richtig glauben möchte man das neueste Versprechen der Regierung an die Pensionisten daher nicht. Böse Zungen behaupten, dass das Modell nur dann zur Realität wird, wenn die Wähler ÖVP-Kanzler Stocker in Pension schicken und dieser dann vom Freibetrags-Modell und dem Wegfall des Pensionsbeitrags persönlich profitieren könnte. 

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