Aufsteirern

Das “Aufsteirern” in Graz bleibt als ursprüngliche Brauchtums-Veranstaltung erhalten – ohne “queere Hüttengaudi” für Schwule und Lesben.

4. September 2025 / 18:15 Uhr

Brauchtumsfest „Aufsteirern“ in Graz ohne Schwulen- und Lesben-Stand

Die blau-schwarze Regierung in der Steiermark will keine „Hüttengaudi“ der “RosaLila Pantherinnen” beim Grazer Brauchtumsfest „Aufsteirern“.

Wie die Kronen Zeitung zuerst berichtete, hat der Veranstalter, eine Agentur, die vom Land Steiermark öffentliche Förderung in Höhe von mehreren hunderttausend Euro bekommt, das Ansuchen der “RosaLila Pantherinnen” auf einen Stand beim Fest abgelehnt.

Größtes Volkskulturfest der Steiermark

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Das „Aufsteirern“ ist das größte Volkskulturfest in der Steiermark. Am zweiten September-Wochenende vom 12. bis 14. September werden 175.000 Besucher erwartet. Die ganze Grazer Innenstadt wird zur Bühne für Musik, Handwerk und Kulinarik.

Keine passende Präsentationsfläche

Erstmals überhaupt wollte auch der Verein für Lesben und Schwule mit dabei sein. Allerdings: Für sie wäre dieses Festival keine passende Präsentationsfläche, wie Landeshauptmann Mario Kunasek (FPÖ) auf seiner Facebook-Seite mitteilte. Wörtlich heißt es dort:

Seit nunmehr fast einem Vierteljahrhundert ist das „Aufsteirern“ Festival ein fester Bestandteil des volkskulturellen Brauchtums in der Steiermark. Das „Aufsteirern“ versteht sich als große Bühne für Volksmusik, Tracht, Handwerk sowie kulinarisches Brauchtum und soll diesem volkskulturellen Anspruch auch weiterhin gerecht werden.

Daher sei das „Aufsteirern“ keine passende Präsentationsfläche für gesellschaftspolitisch ambivalente und provokative Debatten, sondern vielmehr ein Ort der bewussten Entpolitisierung, stellte Kunasek klar.

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