Von linken Journalisten und extrem linken NGOs werden die Österreicher gerne als „ausländerfeindlich“ denunziert. Dass diese Etikette Unsinn ist, zeigt das problemlose Zusammenleben mit 30.000 Chinesen im Land.
Härte gegenüber Migranten beflügeln Ausländerfeindlichkeit
Das Thema ist aufgekocht, seit sich die Journalisten Anneliese Rohrer und Christian Ortner in der Kolumne „Quergeschrieben“ der Tageszeitung Die Presse ein mediales Duell um den Begriff „Ausländerfeindlichkeit“ liefern. Rohrer behauptete nämlich, dass Politiker die ohnehin vorhandene Ausländerfeindlichkeit beflügeln würden, wenn sie gegenüber Migranten Härte zeigen und von diesen Integrationsmaßnahmen einfordern würden.

Chinesen fallen dadurch auf, dass sie nicht auffallen
Ortner entgegnete in seiner jüngsten Kolumne, wie „ausländerfeindlich“ die Österreicher in Wirklichkeit sind, könne man gut am Beispiel der chinesischen Community im Lande beobachten, etwa 30.000 Menschen, die Hälfte in Wien. Sie würden vor allem dadurch auffallen, dass sie nicht auffallen, dass sie eine sehr hohe Erwerbsquote hätten – bei Männern wie Frauen, eine besonders niedrige Kriminalitätsrate aufweisen würden und ihre Kinder in der Schule oft besser abschneiden als hiesige Kids.
Ortner wagte sogar die Behauptung: Niemand würde es stören, kämen noch ein paar Tausend Chinesen zu uns. Das gleiche gelte für eine Reihe anderer Communitys, von Japanern, Amerikanern bis hin zu Philippinern. Weit und breit sei da in der Regel keine Ausländerfeindlichkeit auszumachen.
Migrationswelle wird nicht als “Bereicherung” empfunden
Dass 46,2 Prozent der Österreicher laut einer Umfrage im Auftrag der Bundesregierung angegeben haben, ein Zusammenleben mit Migranten wäre „eher schlecht oder sehr schlecht“, hat wohl damit zu tun, dass die Migrationswelle der vergangenen Jahre nicht gerade als jene „Bereicherung“ empfunden wurde, als die sie den Österreichern von Teilen der Politik und der Medien verkauft worden ist.
Folgen des “Wir schaffen das!”
Wer den ganz normalen Alltag ganz normaler Menschen lebe, vor allem im städtischen Bereich, so Ortner, der werde nahezu täglich mit den Folgen der Aussage der früheren CDU-Kanzlerin Angela Merkel, „wir schaffen das“, konfrontiert. Den Rest der Geschichte erzähle die Kriminalstatistik.
Man könne deshalb wohl getrost davon ausgehen, dass nicht die Härte gegenüber Migranten die „Ausländerfeindlichkeit beflügelt“ – wie Anneliese Rohrer analysierte -, sondern dass, genau umgekehrt, die Probleme, die bestimmte Gruppen von meist muslimischen Migranten, namentlich aus Afghanistan, Syrien und einigen afrikanischen Ländern verursachen, Ursache des als schlecht oder sehr schlecht empfundenen Zusammenlebens seien. Dies als „ausländerfeindlich“ zu denunzieren, wäre schon ein bisschen fies, schrieb Ortner in seiner Kolumne.
