Der bekannte Extremsportler Felix Baumgartner ist in Italien bei einem bei einem Paragliding-Unfall gestorben. Der 56-Jährige war nach bisherigen Erkenntnissen mit seinem Fluggerät in Porto Sant’Elpidio an der Adriaküste unterwegs, als er heute, Donnerstag, gegen 16 Uhr das Bewusstsein verlor und in den Pool einer Hotelanlage stürzte. Baumgartner soll bereits vor dem Aufprall tot gewesen sein. Auch eine junge Frau wurde bei dem Absturz getroffen, aber nicht ernsthaft verletzt.
Kickl spricht Angehörigen Mitgefühl aus
FPÖ-Obmann Herbert Kickl zeigte sich über den völlig unerwarteten Tod Baumgartners bestürzt:
Felix Baumgartner war ein mutiger Pionier, ein leidenschaftlicher Patriot und ein Mensch mit Haltung. Mit seinen Leistungen hat er vielen Menschen gezeigt, was mit Entschlossenheit und Mut möglich ist.
Familie, Freunden und Wegbegleitern Baumgartners sprach er “im Namen der freiheitlichen Familie” sein tiefstes Mitgefühl aus: „Unsere Gedanken sind in dieser schweren Stunde bei seinen Angehörigen und Lieben”, so Kickl. Und weiter:
Felix Baumgartner wird uns in Erinnerung bleiben – als Ausnahmeerscheinung, als Abenteurer, der bereit war, die Grenzen des Machbaren auszuloten und in neue Dimensionen zu verschieben.
Baumgartner nahm politisch kein Blatt vor den Mund
Felix Baumgartner wurde international bekannt durch seinen Stratosphärensprung am 14. Oktober 2012. Dabei sprang er aus einer Höhe von 38.969 Metern (fast 39 Kilometer) aus einer speziell entwickelten Kapsel, die von einem Heliumballon getragen wurde, zurück zur Erde. Auch politisch hatte sich Baumgartner in der Vergangenheit immer wieder geäußert: Österreichische Politiker – sowohl von der Regierung als auch der Opposition – kritisierte er scharf. So zeigte er sich etwa als Kritiker der Corona-Maßnahmen oder der Migrationspolitik.