Hayat_Tahrir_al-Sham_fighters_in_Mushairfa,_northeastern_Hama

Islamistische Soldaten während der Kampfhandlungen in der Hama Provinz gegen die damaligen syrischen Regierungstruppen unter Assad (Symbolbild).

17. Juli 2025 / 10:33 Uhr

Der Dschihad geht weiter – mit Millionen aus Österreich für islamistische Kämpfer?

Der Dschihad in Syrien geht weiter. Islamistische Kämpfer der neuen syrischen Regierung führen Krieg gegen Andersgläubige – womöglich mit dem Geld, das ihnen die europäische Elite inklusive des damaligen ÖVP-Außenministers Alexander Schallenberg nach dem Machtwechsel überwiesen hat.

Millionenhilfe von Schallenberg für Islamisten

Man erinnere sich, wie progressive europäische Politiker wie die ehemalige deutsche Außenministerin Annalena Baerbock Schlange gestanden haben, um die neuen islamistischen Machthaber nach dem Sturz des Diktators Baschar al-Assad zu hofieren. Sie konnten es kaum erwarten, sich mit dem ehemaligen Al Quaida- und IS-Kommandeur Ahmed al-Scharaa ablichten zu lassen und ihm finanziell unter die Arme zu greifen, um für die „Stabilität in der Region“ zu sorgen. ÖVP-Außenminister Alexander Schallenberg beschenkte schon im Dezember 2024 die neuen Herren in Syrien mit 2,8 Millionen Entwicklungshilfe laut dem Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten.

Vergebliche Hoffnung auf einen Sinneswandel

Vergeblich hatte man auf Seiten der progressiven europäischen Elite auf eine Verwandlung der neuen islamistischen Machthaber Syriens in für sie genehme, auf Menschenrechte achtende, Kämpfer gegen den iranisch-russischen Block gehofft. Doch nun folgt die von Kritikern des europäischen Kuschelkurses gegenüber ehemaligen Al Quaida- und IS-Männern prognostizierte Verfolgung religiöser Minderheiten.

Drusen im Visier von Islamisten

Seit Tagen laufen Kämpfe zwischen der religiösen Minderheit der Drusen und der neuen syrischen Armee um die Stadt Suwaida im Süden Syriens ab. Angefangen hat es mit leichten Schikanen seitens der syrischen Armee bis hin zum Raub von Hab und Gut gegenüber der Minderheit der Drusen. Innerhalb von Tagen schaukelte sich die Lage zu einem offenen bewaffneten Kampf auf. Vor drei Tagen gab die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte die Zahl von mehreren Hunderten Toten an, darunter zivile Opfer. Aufgrund der bis heute andauernden Kampfhandlungen kann man von einer viel höheren Opferzahl ausgehen. Die religiös motivierten Kampfhandlungen um Suwaida riefen die israelische Regierung zur Stelle, die sich selbst als Schutzmacht der Drusen versteht. Die israelische Luftwaffe bombardierte gestern, Mittwoch, den Generalstab der syrischen Armee in Damaskus sowie zahlreiche Stützpunkte.

Die verfehlte Politik des “Regime Change

Aus den vergeblichen Versuchen, die Diktaturen des Nahen Ostens in europäische Demokratien zu verwandeln, wurde nur ein Nährboden für radikalere Strömungen des Islamismus geschaffen. Dieser Islamismus verbleibt nicht nur vor Ort, sondern breitet sich mit Hilfe der Flüchtlingsströme und der in Europa schon lebenden Muslimen in zweiter und dritter Generation durch Social Media aus. Der Irrweg der progressiven europäischen Elite, dass man Völkern, die nicht die gleiche geistige Entwicklung wie die Europäer durch die Aufklärung durchgemacht haben, ihre Sichtweise durch Farbrevolutionen aufzwingen kann, muss aufhören. Sonst wird im Nahen Osten der immerwährende Bürgerkrieg herrschen.

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