Krallen nach dem Trinkgeld

Schwarz, Rot und Pink krallen nach dem Trinkgeld der Kellner. FPÖ-Tourismussprecher Christoph Steiner hat die Debatte darüber in einer Grafik dargestellt.

8. Juli 2025 / 08:48 Uhr

Der Staat will beim Trinkgeld mitschneiden – und stellt dem Tourismus ein Bein

Das Personal in der Gastronomie ist aufgebracht wie noch nie zuvor. Grund: Der Staat will sich das Trinkgeld zur Beute machen. Dadurch könnten Servierkräfte noch schwieriger zu finden sein als schon bisher.

SPÖ will in die Geldtasche der Kellner greifen

Die Verlierer-Ampel sucht verzweifelt nach zusätzlichen Einnahmen und hat dazu nun auch das Trinkgeld ins Visier genommen. Vor allem die SPÖ hat dabei offensichtlich keinen Genierer, in die Geldtaschen der Kellner zu greifen. Der rote Finanzminister Markus Marterbauer argumentiert damit, dass die Mitarbeiter in der Gastronomie in der Pension mehr hätten, wenn sie etwa 20 Prozent des Trinkgeldes in die Sozialversicherung einzahlen. Unzensuriert berichtete.

An Hohn und Demütigung nicht zu überbieten

Das sei der nächste Anschlag der Verlierer-Ampel auf die Fleißigen, entgegnet FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz. In einer Aussendung sagte er:

Dass die Regierung zuerst auch für alle derzeit Arbeitstätigen die künftigen Pensionen kürzt und infolgedessen jetzt auf Trinkgelder zugreifen will, ausgerechnet mit dem Argument, dies diene höheren Pensionen, ist an Hohn und Demütigung nicht zu überbieten.

Regierung lebt in Parallelwelt

Wer den fleißigen Menschen in der Gastronomie, die ohnehin oft am Wochenende, abends und unter großem Druck arbeiten, das Trinkgeld auch noch streitig machen will, der habe nicht das Geringste verstanden, führte Schnedlitz weiter aus. Gleichzeitig treffe man auch die Unternehmer in Gastronomie und Tourismus, die ohnehin unter Personalmangel leiden. Diese Regierung lebe in einer Parallelwelt aus Privilegien, Chauffeuren und Parteiposten – aber für die, die jeden Tag die Ärmel hochkrempeln, bliebe nur die Keule gegen ihr Geld, so der FPÖ-Generalsekretär.

ÖVP, SPÖ und Neos wie Geier

FPÖ-Tourismussprecher Christoph Steiner hat auf seiner Facebook-Seite eine entsprechende Grafik zur Trinkgeld-Debatte veröffentlicht. Es zeigt einen vor Angst schwitzenden Kellner mit 20 Euro Trinkgeld in der Hand – und über ihn greifen Krallen in den Farben der Regierungskoalition (schwarz, rot und pink) auf das Geld zu. Steiner weist im Text seines Beitrages darauf hin, dass die FPÖ im Nationalrat einen Antrag mit dem Titel „Finger weg vom Trinkgeld“ eingebracht habe, der von allen anderen Parteien abgelehnt worden sei.

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