Seit 19. Juni werden Fahrgäste in Speisewägen der ÖBB dafür „belohnt“, wenn sie ihre Konsumation mit Karte bezahlen. Sie zahlen fünf Prozent weniger, als Gäste, die ihr Recht auf Barzahlung wahrnehmen. „Ein Skandal“, ärgert sich FPÖ-Verkehrssprecher und Generalsekretär Christian Hafenecker.
Bevölkerung soll umerzogen werden
Nein, es ist nicht verboten, mit Bargeld zu bezahlen, es kommt einen halt nur teurer, wenn man im Speisewagen nicht mit Karte bezahlen will. Diese offensichtliche Umerziehungsmaßnahme der ÖBB und damit der Bundesregierung zum bargeldlosen Zahlungsverkehr ist nur ein Nadelstich, aber ein Wegweiser in die Zukunft als gläserner Bürger. Europaweit versuchen Regierungen, gemeinsam mit den EU-Institutionen den Bürgern durch zunehmend repressive Maßnahmen den Gebrauch von Bargeld zu verleiden und so den Weg für einen digitalen Euro zu ebnen. Ein Finanzinstrument, das zur künftigen totalen Kontrolle der Menschen dient. Heftiger Widerstand kommt von der FPÖ.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Weitere InformationenEndziel: Abschaffung des Bargelds
„Die Diskriminierung von Barzahlern in Speisewägen der ÖBB ist ein handfester Skandal und muss sofort abgestellt werden“, verlangte FPÖ Verkehrssprecher Christian Hafenecker gestern, Mittwoch, in einer diesbezüglichen Wortmeldung. Mit diesem „Strafaufschlag“ für Barzahler würden die ÖBB nicht nur besonders Angehörige der älteren Generation diskriminieren und abzocken, sondern auch „auf ganz perfide Art und Weise“ der Abschaffung des Bargelds Vorschub leisten, stellt der Freiheitliche fest. „Wenn ein staatsnaher Betrieb Barzahler gegenüber Kartenzahlern benachteiligt, dann ist das nur ein weiteres Scheibchen der Salami-Taktik des Systems in Richtung völliger Abschaffung des Bargelds.
Verkehrsminister muss einschreiten
Den für die ÖBB zuständigen Verkehrsminister Peter Hanke (SPÖ) fordert Hafenecker auf, umgehend gegen diese Diskriminierung einzuschreiten. Als Dienstleister gehe es die ÖBB schlichtweg überhaupt nichts an, welche der gängigen Zahlungsarten ihre Kunden wählen, so der FPÖ-Verkehrssprecher weiter. Daher sei die Wahlfreiheit ohne jegliche Benachteiligung sicherzustellen.
Mit der Beendigung dieser Umerziehungsmaßnahme würden die ÖBB insbesondere den Präferenzen der älteren Fahrgäste Rechnung tragen. Laut einer Umfrage des Market-Instituts zahlen 81 Prozent der über 60-Jährigen in der Gastronomie lieber bar.
