Falter-Chef Florian Klenk soll für Talkshow-Auftritte bei TV-Sendern Geld kassiert haben. Das behauptet nun das Online-Medium exxpress.at.
Klenk selbst hat diesbezügliche Spekulationen angeheizt – und zwar im Zuge der Debatte um die Sendung „Das Geschäft mit der Liebe“ auf ATV. Tatsächlich schrieb der Falter-Chef auf Facebook:
Wenn eine Sendergruppe glaubt, mit solchen misogynen Sendungen Geld verdienen zu müssen, dann will ich solchen Unternehmen auch keine Honorarnoten für Auftritte mehr schreiben.
Linke Positionen vertreten
Weil Klenk in den Diskussionssendungen der Pro-Sieben-Gruppe bei Puls24 und ATV linke Positionen vertreten und dabei nicht mit Kritik an der FPÖ gespart hatte, titelte exxpress.at nun:
Aufgedeckt: Florian Klenk kassierte Geld für FPÖ-Bashing im TV!
Fragen an Klenk nicht beantwortet
Unzensuriert hat den Falter-Chef um eine Stellungnahme zu den Vorwürfen gebeten. Per E-Mail wollten wir wissen, ob Klenk für alle seine Fernsehauftritte Geld verlangt hat, wie hoch die Gagen waren und was er zum Vorwurf sagt, er habe bei diesen Talkshows “FPÖ-Bashing“ betrieben.
Bis Redaktionsschluss hat Klenk auf die Anfrage von unzensuriert aber nicht geantwortet. Sollte er die Antworten noch nachreichen, werden wir den Artikel mit diesen gerne ergänzen.