Fahndungsfoto

Mit diesem Bild fahndete beziehungsweise fahndet die Polizei nach einem der Tatverdächtigen. Erste Erfolge wurden offenbar schon erzielt.

7. März 2025 / 15:20 Uhr

Linker Angriff auf Akademikerball-Besucher in Graz: Erste Ermittlungserfolge

Wie bereits berichtet, ist es in der Nacht vom 25. auf den 26. Jänner 2025 zu einem hinterhältigen Angriff auf einen Besucher des 70. Grazer Akademikerballs gekommen. Gegen 3.00 Uhr morgens wurde ein 60-Jähriger, Mitglied der Grazer Burschenschaft Marcho Teutonia, attackiert. Er hatte gerade mit seiner Frau die Veranstaltung verlassen. Völlig unvermittelt wurde der Mann von zwei Unbekannten von hinten mit Schlägen und Tritten traktiert, er stürzte und verletzte sich dabei schwer. Insgesamt sechs Rippenbrüche zog er sich zu, wurde deswegen im Krankenhaus behandelt.

Bis zu fünf Beteiligte: Vermummte hatten wohl politisches Motiv

Erst war unklar, ob zwischen der feigen Prügel-Attacke und den linken Gegenkundgebungen ein Zusammenhang bestand, dann wurde jedoch ein politisches Motiv immer wahrscheinlicher. Die Polizei veröffentlichte nach der Auswertung von Überwachungsvideos das Foto eines Tatverdächtigen. Insgesamt sollen bis zu fünf Personen an der Tat beteiligt gewesen sein, darunter auch zwei Frauen. Weil die Vermummten auch noch die Couleur, also die Burschenschafter-Mütze, ihres Opfers stahlen und wahrscheinlich als “Trophäe” mitnahmen, wurde nicht “nur” wegen schwerer Körperverletzung, sondern auch wegen schweren Raubes ermittelt. Der Staatsschutz, der die Ermittlungen übernahm, verortete die Verdächtigen in der gewaltbereiten linken Szene. 

Details werden erst nach Abschluss der Ermittlungen öffentlich

Auf Anfrage von Freilich teilte die Polizei jetzt mit, dass es in den Ermittlungen bereits erste Ansätze gibt. Um diese nicht zu gefährden, könnten aber dazu keine Details bekanntgegeben werden. Erst nach Abschluss der Ermittlungen will man genaue Einzelheiten zur Tat veröffentlichen, so ein Sprecher. “Sollte die Straftat aufgeklärt werden, wird dies umgehend und transparent via Presseaussendung veröffentlicht werden”, erklärte man gegenüber Freilich.

Damit ist eine Festnahme zwar nicht bestätigt, allerdings auch nicht dementiert. Dem Vernehmen nach soll das Opfer des Vorfalls jedoch über eine Festnahme informiert worden sein.

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