Karl Nehammer / Geld

Ob die Nase von Karl Nehammer wächst, wenn er – entgegen seines Versprechens – die Österreicher mit neuen Steuern belastet?

1. Jänner 2025 / 12:23 Uhr

„Sündensteuer“ auf Alkohol, Zucker und Tabak: Nehammer wird zum “Pinocchio”

„Nehammer verspricht: Keine neuen Steuern“,Jetzt soll Sündensteuer auf Alkohol, Tabak und Zucker kommen“: Zwischen diesen Schlagzeilen liegen gerade einmal 36 Tage.

Kurz nach der Landtagswahl in der Steiermark wiederholte ÖVP-Chef Karl Nehammer sein Wahlversprechen in einem Interview mit Oe24. Auf die Frage von Niki Fellner, ob er neue Steuern ausschließe, sagte Nehammer:

Unser Schwerpunkt ist die Ausgabenbremse und keine neuen Steuern.

Bevormundung der Österreicher

36 Tage später schreiben Medien übereinstimmend, dass es für die Österreicher sogar Sündensteuern geben werde – auf Alkohol, Tabak und Zucker. Abgesehen davon, dass sich dieser Plan der Verlierer-Koalition wie eine weitere Bevormundung der Menschen anhört, kann Nehammer bei Realisierung dieser zusätzlichen Steuerlast wohl ungestraft als „Pinocchio“ bezeichnet werden.

Meinl-Reisinger leugnete Volksverräter-Sager

Pinocchio ist eine Kinderbuchfigur des italienischen Autors Carlo Collodi, seine Nase wächst immer dann, wenn er lügt. Dass es Politiker nicht immer ganz genau mit der Wahrheit nehmen, ist offenbar auch Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger, künftige Ministerin im „Pinocchio-Team“ von Nehammer, nicht ganz fremd. Sie leugnete innerhalb von nur wenigen Tagen, die FPÖ-Politiker als „Volksverräter“ bezeichnet zu haben. Hier das entsprechende Video dazu:

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Sündensteuer trifft den kleinen Mann

Was die sogenannte Sündensteuer betrifft, wird diese weniger die Familie Nehammer berühren als die Billa-Verkäuferin, die sich vielleicht zu Silvester ein Gläschen Sekt gönnen möchte und dafür dem Staat einen Obolus leisten muss. Wenn zum Beispiel die Frau des Kanzlers, Katharina Nehammer, mit Cobra-Beamten zuhause anstößt, werden die paar Cent wohl nicht ins Gewicht des Haushaltsbudgets fallen.

Hamburger: Ungesund, aber billig

Gespannt wartet man darauf, ob Karl Nehammer, wenn er schon sein Wahlversprechen brechen und neue Steuern einführen sollte, auch eine Sündensteuer auf einen Hamburger bei McDonalds einführen wird. Schließlich sagte er ja selbst, dass dieses Essen zwar nicht gesund, aber billig sei – also ungesund wie Alkohol, Zucker und Tabak. Hier das Video der ziemlich geschmacklosen Nehammer-Aussagen dazu:

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