Herbert Kickl

Mit Geduld, Tapferkeit, Mut, Kraft und Willen sei auch die uns drohende Verlierer-Koalition zu überwinden, sagte FPÖ-Chef Kickl in einem Video-Beitrag.

24. Dezember 2024 / 10:27 Uhr

Kickls Botschaft am Heiligen Abend: „Fürchtet euch nicht!”

Die Botschaft eines Engels an die Hirten aus dem Weihnachts-Evangelium hat FPÖ-Chef Herbert Kickl als zentralen Satz für seine Weihnachtswünsche genommen: „Fürchtet euch nicht!“

Was der Engel den Hirten vor mehr als 2.000 Jahren verkündet habe, sollten wir uns heute ganz besonders bewusst machen, sagte Kickl in einem Video-Beitrag auf Facebook. Wir würden in Krisen und Katastrophen leben, negative Nachrichten würden am laufenden Band auf uns einprasseln und Österreich sei längst keine Insel der Seligen mehr.

Tüchtige werden in Stich gelassen

Imm mehr Unternehmen – von den kleinen bis hin zu den ganz großen – würden in den Strudel der Pleiten geraten. Die Arbeitslosigkeit steige, und jeden Tag nehme die Zahl der Beschäftigten zu, die Angst haben, auch ihren Job zu verlieren. Das Leben sei nicht nur teuer, sondern für viele bereits unleistbar geworden. Die Menschen würden immer mehr den Eindruck gewinnen, dass man die Fleißigen, die Tüchtigen und die Ehrlichen opfern und die normalen Menschen in Stich lassen würde, während es sich die Großen in der Wirtschaft, in der Politik und in den Medien es sich richten könnten.

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Sie dienen der EU-Kommission in Brüssel

Die Einheitsparteien würden davor die Augen verschließen, sagte Kickl im Video. ÖVP, SPÖ, Neos und Grüne würden die Probleme gar nicht erkennen können, weil sie es selber sind, die diese dramatischen Entwicklungen verursacht hätten und Fehlentscheidungen immer weiter befeuern. Sie hätten längst vergessen, was wirklich wichtig sei und würden sich um Nebensächlichkeiten wie das Gendern und das Binnen-I kümmern. Es gefalle ihnen, die Menschen in allen Lebenslagen zu bevormunden und ihnen vorzugeben, wie sie sprechen und fühlen sollen. Diese Herrschaften würden nicht den Österreichern, sondern der EU-Kommission in Brüssel dienen.

Demokratie als “Beherrschung des Volkes”

Es sehe fast so aus, als würde Demokratie nicht mehr Herrschaft des Volkes, sondern Beherrschung des Volkes durch selbsternannte Eliten, durch eine Parteien-Oligarchie, durch ein Machtkartell bedeuten. Sie alle seien gesteuert von machtpolitischen Interessen, von Eitelkeiten und Äußerlichkeiten. Sie alle würden nicht das Große, das eigene Staatsinteresse – und damit die Interessen der Österreicher – in den Mittelpunkt stellen. Sie hätten schon lange aufgehört, persönlich zu den Menschen zu gehen, um zuzuhören, wo es weh tut, wo die Not am größten ist und wo der größte Handlungsbedarf besteht.

Zerstörer des Wohlstands bilden neue Regierung

Stattdessen würden ÖVP, SPÖ und Neos mit Unterstützung des Bundespräsidenten hinter verschlossenen Türen an einer neuen Regierung herumexperimentieren, die niemand wolle und niemand gewählt habe. Was diese unter der Führung des größten Wahlverlierers vorhätte und bisher nach außen gedrungen sei, lasse jedenfalls nichts Gutes für unsere Heimat erwarten. So wie Millionen Menschen in Österreich würde auch er, Kickl, sich jeden Tag fragen: „Wie kann man eigentlich auf die Idee kommen, die Zerstörer von Wohlstand und Freiheit und Neutralität, von Sicherheit und jeder politischen Glaubwürdigkeit, uns jetzt als jene Personen vorsetzen zu wollen, die das wieder alles aufbauen und reparieren können? Das passt doch hinten und vorne nicht zusammen!“

Große Kluft zwischen Politik und Bevölkerung

Das sei ein Sinnbild dafür, wie groß die Kluft zwischen Politik und Bevölkerung schon geworden sei. Die Situation sei sehr ernst. Und gerade deshalb sei der Satz „Fürchtet euch nicht“ in diesen Zeiten von besonderer Bedeutung. Denn er sei verbunden mit Hoffnung, mit Zuversicht und mit dem festen und unerschütterlichen Glauben an eine neue, an eine bessere Zeit. Wenn andere alles gefährden, bedrohen und zerstören, sei die Antwort darauf „unser unbeugsamer Optimismus, unsere Zuversicht und unser Zusammenhalt sowie das Vertrauen zueinander“.

Kickl: “Ich verspreche bessere Zeiten”

Das sei es, was die negativen Kräfte überwinden werde. Wörtlich sagte Kickl:

Ich verspreche euch. Diese neuen, diese besseren Zeiten werden kommen. Wir müssen uns nur in Geduld üben, Tapferkeit beweisen, Mut haben sowie Kraft und Willen zeigen. Dann werden wir alles, erst recht diese Ampel-Koalition, die uns droht, überwinden.

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