Commerzialbank Burgenland

Commerzialbank-Genossenschafter werden nun vom Insolvenzgericht zur Kasse gebeten.

23. Juli 2021 / 18:45 Uhr

Causa Commerzialbank Mattersburg: Genossenschafter mit Forderungen des Masseverwalters konfrontiert

Kein Ende scheint die Causa Commerzialbank Mattersburg zu nehmen. Aktuell sehen sich rund 2.500 ehemalige Genossenschafter und deren Erben mit einer schriftlichen Aufforderung des Landesgerichts Eisenstadt als Insolvenzgericht konfrontiert. Der Masseverwalter im Insolvenzverfahren fordert von den Ex-Genossenschaftern bzw. deren Erben einen finanziellen Beitrag.

Grund der Forderung ist, dass die Genannten teilweise seit Jahrzehnten Anteile an der Eigentümergenossenschaft der Commerzialbank halten, die Hauptaktionär der CMB gewesen ist, und damit haftbar sind.

7,27 Euro pro Genossenschafter ist an Masse zu bezahlen

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Die vom Gericht eingeforderten Beträge sind zumeist gering, Von der großen Mehrzahl der Personen wird ein Beitrag von 7,27 Euro verlangt, zahlbar binnen 14 Tagen. Verwunderung besteht bei den Angeschriebenen, dass das Schreiben auch Namen, Geburtsdatum, Adresse und Höhe der Forderung der jeweils anderen betroffenen Genossenschaftern bzw. jeweiligen Erben enthält.

Hier kommen bei vielen Betroffenen Zweifel auf, ob das mit den einschlägigen Regelungen des Datenschutzes vereinbar ist. Das Landesgericht Eisenstadt verweist auf die Bestimmungen des Genossenschaftsgesetzes.

Einspruch gegen Aufforderung möglich

Personen, die sich als Ex-Genossenschafter oder Erbe als zu Unrecht für die Haftung herangezogen sehen, können sich an das Landegericht wenden und einen Einspruch gegen die Aufforderung einlegen.

Über diese Fälle soll dann bei einer Tagsatzung des Insolvenzgerichts am 11. Oktober entschieden werden. Das Eisenstädter Landesgericht bietet in diesem Zusammenhang eine Rechtsberatung an.

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