Österreichs Berufsoffiziere sind mit dem Kurs der schwarz-grünen Bundesregierung in Sachen Landesverteidigung gar nicht einverstanden.

28. Juni 2020 / 18:05 Uhr

Interessensgemeinschaft der Berufsoffiziere gegen österreichische Bundesregierung

Die widersprüchlichen, in der Tendenz aber gegen die Zukunft des österreichischen Bundesheeres und damit der österreichischen Landesverteidigung gerichteten Äußerungen von ÖVP-Verteidigungsministerin Claudia Thanner rufen jetzt auch den Widerstand der österreichischen Berufsoffiziere hervor. Für die „Interessensgemeinschaft der Berufsoffiziere“ (IGBO) ist die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen in die österreichische Bundesregierung in Sachen Landesverteidigung verspielt:

Die Interessensgemeinschaft der Berufsoffiziere (IGBO) hat mit einiger Verwunderung die widersprüchlichen Wortspenden um (politische) Absichten für das Bundesheer zur Kenntnis genommen. Dies deshalb, weil ja gerade in den letzten Monaten klar geworden ist, dass man vorbereitet sein muss, um im Bedarfsfall handlungsfähig sein zu können.

Misstrauen und Vertrauensverlust in Österreichs Landesverteidigung

Die IBOG sieht beim Handeln der Bundesregierung nirgends die Berücksichtigung von Zusammenhängen und Auswirkungen auf die Betroffenen, d.h. die Soldaten in Österreich. Dabei ist das Vertrauen gerade für Soldaten unverzichtbar. Nur Offenheit und Ehrlichkeit können aber aus der Sicht der Berufsoffiziere zu einer vernünftigen und leistbaren Lösung führen.

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Alle Aktionen der amtierenden Verteidigungsministerin laufen auf eine Abschaffung der österreichischen Landesverteidigung hinaus. Aber keine eigenen Soldaten zu haben, lädt aus der Sicht der Berufsoffiziere bestenfalls fremde Soldaten ein – und das wird dann erst richtig teuer und gefährlich!

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