Demokratisch, kritisch, polemisch und selbstverständlich parteilich

In der Millionen-Stadt Harbin im Nordosten Chinas ist das Coronavirus noch nicht verschwunden.

18. April 2020 / 22:34 Uhr

Chinesische Stadt Harbin meldet Neuinfektionen an COVID-19

So leicht lässt sich das Coronavirus offenbar nicht eindämmen. In der chinesischen Stadt Harbin kam es jetzt wieder zu Neuinfektionen, wo doch die Ausbreitung zum Stillstand gekommen war. Zuvor waren in Harbin über 29 Tage hindurch keine neuen lokalen COVID-19-Fälle registriert worden. Das beunruhigt die für den Gesundheitsschutz Verantwortlichen, da allein in der Provinzhauptstadt 4,8 Millionen Menschen wohnen.

Neuinfektionen überschaubar

Als Infektionsherde der jüngsten COVID-19-Fälle wurden durch die örtlichen Gesundheitsbehörden einerseits Familienverbände festgestellt. Darüber hinaus wurden aber auch Fälle beim medizinischen Personal einiger Krankenhäuser und der dort behandelten Patienten registriert.

Harbin ist insofern auch im Zusammenhang mit der Coronavirus-Seuche ein für Mediziner und Wissenschaftler interessanter Standort, da dort während des Zweiten Weltkriegs ein japanisches Zentrum für biologische Kriegsführung unter dem Codewort „Einheit 731“ bestanden haben soll. Die Chinesen werfen den Japanern vor, unter anderem mit Cholera- und Pestvirusstämmen experimentiert zu haben. Der Kriegsverlierer Japan kann sich gegen diese Vorwürfe kaum wehren.

Voriger / nächster Artikel

Unterstützen Sie unsere kritische, unzensurierte Berichterstattung mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Folge uns auf unserem Telegram-Kanal, um Artikel zu kommentieren und unzensuriert informiert zu bleiben.

Teile diesen Artikel

Politik aktuell

5.

Feb

08:00 Uhr

Wir infomieren

Unzensuriert Infobrief

YouTube player

YouTube player