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Amazon wird in der Coronavirus-Krise weltweit zu einem der „Top-Krisengewinnler“, dank Ausgangsverboten und Betriebsschließungen im Handel.

USA

14. April 2020 / 11:00 Uhr

„Krisengewinner“ Amazon stellt 175.000 neue Mitarbeiter ein

Die aktuelle Coronavirus-Krise hat sehr viele gesellschaftliche und ökonomische Verlierer und ganz wenige Profiteure hervorgebracht. Ein sogenannter „Krisengewinnler“ ist aktuell der US-Konzern Amazon. Die weltweiten Ausgangsbeschränkungen und Betriebsschließungen verhindern, dass Konsumenten in Geschäften einkaufen gehen können. Während andere US-Betriebe zehntausende Arbeitnehmer freisetzen, sucht Amazon Woche für Woche neue Mitarbeiter.

Bereits im März stellte US-Multimilliardär und Amazon-Eigentümer Jeff Bezos 100.000 zusätzliche Mitarbeiter ein. Jetzt sollen bis Ende April noch einmal 75.000 zusätzliche Mitarbeiter dazu kommen.

Viele US-Regionen derzeit nur mehr mit Amazon belieferbar

Durch restriktive Ausgangsbeschränkungen aufgrund der Coronavirus-Pandemie explodierte die Nachfrage nach Amazons Lieferdiensten in vielen Regionen regelrecht. Aktuell kann das US-Unternehmen die Bestellungsflut kaum bewältigen, viele Konsumenten müssen derzeit lange warten oder können gar keine Bestellungen aufgeben.

Gleichzeitig werfen Arbeitnehmervertreter Amazon vor, in der Coronavirus-Krise nicht genügend für den Gesundheitsschutz der Mitarbeiter zu tun. Deshalb gab es bereits Proteste und Arbeitsniederlegungen an einzelnen Amazon-Standorten in den USA.

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