Unter (Ex-)Genossen: Schaefer-Wiery (links) mit Ex-Stadträtin Sandra Frauenberger und dem Mariahilfer Bezirksvorsteher Markus Rumelhart.

26. Feber 2020 / 13:11 Uhr

Rote Bezirksvorsteherin Schaefer-Wiery verlässt die SPÖ

Paukenschlag in der Wiener Sozialdemokratie: Die rote Bezirksvorsteherin von Wien-Margareten, Susanne Schaefer-Wiery, verlässt mit sofortiger Wirkung die SPÖ. Sie tut es laut Medienberichten nach 22 Jahren Parteimitgliedschaft und lässt den Vorwurf von „Lügen und Verleumdungen“ gegenüber ihren bisherigen Parteifreunden anklingen. Schaefer-Wiery war 2013 vom damaligen roten Stadtrats-Duo Renate Brauner und Sandra Frauenberger der Bezirks-SPÖ als Bezirksvorsteherin vor die Nase gesetzt worden.

In den letzten Jahren war es zu einer fortschreitenden Entfremdung zwischen der Bezirkspartei und ihrer Bezirksvorsteherin gekommen. Beim letzten Bezirksparteitag verfehlte Schaefer-Wiery mit lediglich 47 Prozent an Zustimmung unter den Parteimitgliedern sogar den Einzug in den Bezirksparteivorstand.

Tritt Schaefer-Wiery mit eigener Liste im Herbst an?

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Schaefer-Wiery möchte jedenfalls bis zum Herbst 2020 im Amt bleiben und ihre Funktion „unabhängig“ weiterführen. Spekulationen, ob sie mit eigener Liste bei den kommenden Bezirksvertretungswahlen antreten wird, oder gemeinsam mit einer anderen Liste kandidiert, etwa den Grünen, hat sie bisher dementiert.

Für die SPÖ, die derzeit noch 16 der insgesamt 40 Bezirksratsmandate hält, ist der Abgang der bisherigen roten Bezirksvorsteherin jedenfalls ein schwerer Schlag. Wien-Margareten, wo die Wiener Sozialdemokratie gegründet wurde und über Jahrzehnte die Parteizentrale und die Redaktion und Druckerei des ehemaligen Parteiorgans Arbeiter-Zeitung (AZ) beheimatet waren, steht jedenfalls für einen Machtwechsel bereit.

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