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In der Nähe des Bahnhofes Wiener Neustadt kam es zur neuerlichen Bluttat eines „Schutzsuchenden“ – das Opfer liegt schwerst verletzt im Spital.

30. August 2019 / 16:10 Uhr

Kein Ende des Messer-Wahnsinns: Asylwerber stach Österreicher ins Koma

Bluttat in der Nähe des Bahnhofs Wiener Neustadt: Ein 28-jähriger Österreicher ist am frühen Donnerstag Abend im Zuge einer Auseinandersetzung mehrerer Personen niedergestochen worden. Das Opfer erlitt schwere Verletzungen und wurde notoperiert, teilte Polizeisprecher Johann Baumschlager mit. Mittlerweile befindet sich der Mann im künstlichen Tiefschlaf. Ein Verdächtiger (30) – ein Asylwerber – wurde im Zuge einer Fahndung festgenommen.

Schwierige Ermittlungen

Mehrere Menschen seien Zeugen der Messerattacke geworden, hieß es. Einige seien vom Kriseninterventionsteam (KIT) des Roten Kreuzes betreut worden. Das Opfer wurde mehrere Stunden lang operiert und befindet sich nun im künstlichen Tiefschlaf. Die Polizei machte keine näheren Angaben zum Tatverdächtigen und zum Opfer. Die Einvernahme des festgenommenen Verdächtigen fand noch nicht statt. Die Befragungen und Einvernahmen der zahlreichen Zeugen hätten laut Baumschlager die ganze Nacht gedauert. Er sprach von schwierigen Ermittlungen.

„Bevölkerung hat kein Verständnis für Häufung solcher Delikte

Der Wiener Neustädter Vizebürgermeister Michael Schnedlitz (FPÖ) zeigte sich nach der Messerattacke schockiert. „Die Bevölkerung hat kein Verständnis mehr dafür, dass es immer häufiger zu solchen Delikten kommt“, betonte er. „Wenn jemand mehrfach straffällig wird, egal ob aus dem Suchtmittelmilieu oder als Einwanderer, braucht es sofortige Maßnahmen. Bereits beim Mädchenmord in Wiener Neustadt (im Jänner, Anm.) war der mutmaßliche Täter amtsbekannt.“

Appell an den Justizminister

Schnedlitz forderte den Justizminister in der Aussendung auf, Schritte in die Wege zu leiten, „damit unsere Bevölkerung wieder sicher ist und die Exekutive in so vielen Fällen nicht mehr tatenlos zusehen muss, sondern die Befugnis hat, zu handeln“. Quelle: krone.at

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