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12. Juni 2012 / 10:04 Uhr

11.300 Schubhäftlinge in den letzten beiden Jahren

Mehr als 11.300 Schubhäftlinge musste die Republik Österreich in den letzten beiden Jahren bewältigen. Bezahlen muss dies alles der österreichische Steuerzahler. Und manche Schubhaftverfahren dauern sehr lange, wie aus der Beantwortung einer Anfrage der Grünen-Abgeordneten Korun an Innenministerin Mikl-leitner (ÖVP) hervorgeht..

2010 waren 6.153 Schubhäftlinge zu verzeichnen, 2011 noch einmal 5.155. Der überwiegende Anteil der Schubhäftlinge wurde in den jeweiligen Polizeianhaltelagern inhaftiert. Die durchschnittliche Schubhaftdauer betrug 2010 ganze 21 Tage und im Vorjahr 17 Tage. In beiden Jahren gab es Einzelfälle, in denen Schubhäftlinge bis zu 210 Tage in Haft waren.

Nigeria mir knapp 10 Prozent an der Spitze

Mit 1066 Schubhäftlingen nimmt der afrikanische Staat Nigeria Platz eins in der österreichischen Schubhaftstatistik 2010/11 ein. Damit stammen knapp 10 Prozent der Schubhäftlinge aus dem afrikanischen Land. Es folgen mit großem Abstand Serbien mit 674, Rumänien mit 618, die Slowakei mit 594 und Georgien mit 573 Schubhäftlingen. Irland, Portugal, Australien oder Kanada hatten jeweils nur einen einzigen Schubhäftling in diesem zweijährigen Zeitraum zu verzeichnen. 80 Schubhäftlinge waren überhaupt „staatenlos“.

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