Der ORF ein Rotfunk, die wichtigsten Boulevard-Zeitungen des Landes am Gängelband der rot-schwarzen Regierung – und wie schaut´s bei jenen aus, die wirklich unabhängig sein sollten, bei den Richtern? Auch nicht viel besser. In der Tageszeitung Die Presse war in einem kurzen Artikel zu erfahren, dass eine SPÖ-Kandidatin das Rennen um die neue Verfassungsrichterin machte.
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Parteieneinfluss, wohin man schaut. Selbst die Justiz bleibt da nicht verschont. Keiner muss sich wundern, wenn bei manchen Fällen ziemlich politisch, je nach Partei-Zugehörigkeit des Richters entschieden wird. Jetzt hat sich die Regierung – angeblich nach langen Debatten – auf eine Nachfolge am Verfassungsgerichtshof geeinigt. Es ist dies die Kandidatin der SPÖ, Gabriele Kucsko-Stadlmayer. Sie soll Teil eines größeren Personalpakets sein, das die Regierung geschnürt hat.
Kucsko-Stadlmayer war bisher Ersatzmitglied am VfGH und Professorin an der Uni Wien. Formell wird diese Dame von der Bundesregierung vorgeschlagen und vom Bundespräsidenten ernannt. Die SPÖ-Frau folgt Peter Oberndorfer, der Ende Jänner aus gesundheitlichen Gründen sein Amt zurückgelegt hat, nach. Die ÖVP braucht derweil nicht traurig sein: Mit Hans-Georg Ruppe soll, wie Die Presse berichtet, Ende des Jahres ein weiterer Verfassungsrichter sein Amt zurücklegen. Ruppe hätte dann die Altersgrenze für VfGH-Richter von 70 Jahren erreicht. Ihm soll, drei Mal dürfen Sie raten, ein Mann auf ÖVP-Vorschlag folgen: Markus Achatz von der Uni Linz.
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