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19. Oktober 2012 / 13:13 Uhr

Schwere Ausschreitungen durch linke Randalierer in Athen

Am Rande der Demonstrationen gegen die griechische Regierung kam es zu schweren Ausschreitungen in Athen. Während ein Großteil der Demonstranten friedlich protestierte, warfen 500 linksradikale Aktivisten Brandsätze gegen die Polizei. Die Polizei setzte Tränengas und Schlagstöcke ein. Der Parlamentsvorplatz war das Zentrum der Ausschreitungen. Bei den Tumulten starb ein Demonstrant an einem Herzinfarkt. Rund 50 Randalierer wurden laut Behörden in Polizeihaft genommen.

Generalstreik legte öffentliches Leben lahm

Mit dem Generalstreik wurden Verkehr und Versorgung zum Zusammenbruch gebracht. Griechische Ministerien, Behörden und Verkehrsbetriebe blieben geschlossen. Der Flug-, Schiffs- und Fährverkehr kam zum Erliegen. Auch die Taxifahrer und der Handel legten die Arbeit nieder. Die ärztliche Versorgung wurde auf Notbetrieb umgestellt. Das öffentliche Leben wurde lahmgelegt.

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Zweck des Aufstandes war der Kampf gegen das Reform- und Sparpaket im Ausmaß von 13,5 Milliarden Euro, das die Troika aus Internationalem Währungsfonds, Europäischer Zentralbank und EU-Kommission den Griechen verordnet. Schon für nächste Woche wurde von verschiedenen Organisationen eine neue Welle an Streiks und Demonstrationen angekündigt.

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