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SPD

29. April 2013 / 06:00 Uhr

SPD hat Angst vor Alternative für Deutschland

Große Sorgen macht sich die SPD wegen der neu gegründeten Partei Alternative für Deutschland (AfD).  Der ehemalige niedersächsische SPD-Landesgeschäftsführer Frank Wilhelmy, jetzt selbständiger Politikberater hat ein Zehn-Seiten-Strategiepapier erstellt, das die Chancen der AfD beurteilt. In diesem Papier wird der neuen Partei eine gute Ausgangsposition für einen Einzug in den deutschen Bundestag gegeben. Tenor: Die AfD ist ernst zu nehmen.

Potential für “populistische Partei”

Das SPD-Strategiepapier sieht ein “stabiles und relevanten Potential”  für eine “populistische Partei” in der BRD. Auch programmatisch sieht die Analyse Chancen der AfD, im Wählerspektrum der BRD zu punkten. Vor allem in der Europolitik liegen konkrete Ansatzpunkte für einen Erfolg. In den Deutschen Wirtschaftsnachrichten wird das Strategiepapier folgendermaßen zitiert:


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In der Europa- und Europolitik herrscht Chaos durch Konzeptionsschwäche und massive handwerkliche Fehler. Vertagen, Zögern und Aussitzen haben die Probleme und Risiken zum Teil deutlich verschärft. Die Regierung verschweigt die Risiken und täuscht die Bevölkerung. Zugleich schadet sie dem Ansehen Deutschlands in Europa. Die AfD versucht, aus diesem Versagen einen Vorteil zu ziehen und trägt selber zum politischen Chaos bei.

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