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21. November 2013 / 01:00 Uhr

“Negativzinsen”: EZB will Bürger fürs Sparbuch zahlen lassen

An einem neuen Horrorszenario für die heimischen Sparer basteln die Chef-Strategen der Europäischen Zentralbank (EZB). Nach einer seit knapp fünf Jahren betriebenen Niedrigzinsphase schwenkt die EZB nun gar auf eine Negativzinspolitik ein. Damit möchte man einen neuerlichen Versuch starten, die finanzielle Misere der maroden EU-Südstaaten auszugleichen. In letzter Konsequenz trifft dies die deutschen und österreichischen Sparer, die durch Niedrig- und Negativzinsen erhebliche Verluste und somit eine de facto Vermögenssteuer zu tragen haben.

Zuletzt hatten die EZB-Verantwortungsträger Jörg Asmussen und Peter Praet darüber doziert, ob nicht schon bald Negativzinsen eingeführt werden müssten, um marode Staaten noch vor dem ökonomischen Kollaps retten zu können. In der Praxis führt das dazu, dass Sparer von ihrem Guthaben Zinsen bezahlen müssen, wenn sie ihr Geld auf der Bank deponieren.

EZB kaufte bereits b214 Milliarden Euro Staatsanleihen auf

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Neben der Niedrigzinspolitik hat die EZB aber bereits bisher durch den Ankauf von Staatsanleihen im Gesamtausmaß von 214 Milliarden Euro etwa die deutschen Steuerzahler in erhebliche finanzielle Verpflichtungen gebracht. So ist allein die Bundesbank entsprechend ihres EZB-Anteils bei diesem Staatsanleihen-Ankauf mit 27,1 Prozent engagiert.

Können die EU-Südstaatler ihre Staatsanleihen nicht mehr bedienen, dann schläft die Haftung zu mehr als einem Viertel direkt auf die deutschen Bürger durch. Nach den Realverlusten via Zinspolitik müsste dann auch noch durch Steuererhöhungen ein Ausgleich geschaffen werden.

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