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20. Jänner 2016 / 15:58 Uhr

Ungarn ist weiterhin entschlossen, sein Territorium vor unerwünschten Migranten zu schützen

Die insbesondere von Kanzler Faymann kritisierten Grenzzäune zu Serbien und Kroatien haben sich bewährt und Ungarn davor bewahrt, von arabischen und nordafrikanischen Zuwanderern weiterhin überrannt zu werden. Sollten sich die Wanderungsrouten der Migranten allerdings ändern, will unser Nachbarland darauf sofort reagieren.

Eine mögliche neue Route nach Westeuropa könnte verstärkt über Rumänien und Ungarn führen. In diesem Fall würde Ungarn nicht lange zögern. „Wenn wir einen Zaun dort bauen müssen, können wir das gleich am nächsten Tag tun“, erklärte Außenminister Peter Szijjarto am Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

Offenenes Einfallstor Griechenland

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Szijjarto stellte fest, dass über die offenen Grenzen im Süden Europas weiterhin hunderttausende Migranten aus dem Nahen Osten und Afrika kommen könnten Um den Zustrom an den langen Seegrenzen Griechenlands einzudämmen, seien Zehntausende von Polizisten und Soldaten in einer gemeinsamen europäischen Truppe nötig. Falls Griechenland nicht willens sei, sich an einer solchen Lösung zu beteiligen, müsse man mit den Bulgaren und Mazedoniern sprechen.

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