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5. April 2016 / 10:21 Uhr

Russischer UN-Botschafter legt Sicherheitsrat Unterlagen über den Waffenhandel der Türkei mit dem IS vor

Die Komplizenschaft der Türkei mit dem Terrornetzwerk Islamischer Staat wird immer eindeutiger. Diesmal legte der russische Botschafter bei den Vereinten Nationen, Witali Tschurkin, dem Sicherheitsrat Unterlagen vor, die aufzeigen, wie die Türkei den Islamischen Staat mit Waffen und militärischem Gerät versorgt. Es ist davon auszugehen, dass die „westliche Welt“, allen voran Barack Obama und Angela Merkel, weiterhin das falsche Spiel der Türkei nicht einmal zur Kenntnis nehmen wollen.

Türkei liefert umfangreiches Kriegsmaterial

Demnach geht aus den Unterlagen hervor, dass die Türkei in den letzten Monaten TOW Panzerabwehr-Raketen, RPG-7 Granatwerfer, M-60 Maschinengewehre, Handgranaten, Munition sowie Kommunikations-Ausrüstung lieferte. Zusätzlich erhielten die Terroristen Explosivstoffe im Wert von 1,9 Millionen US-Dollar, wie zum Beispiel 2.500 Tonnen Ammoniumnitrat.

Geheimdienst leitet Lieferungen

Involviert in den Waffenhandel sind diverse Nichtstaatliche Organisationen (NGOs). Genannt werden in diesem Zusammenhang die „Besar Foundation“, die "Iyilikder Foundation" und die "Stiftung für Menschenrechte und Freiheiten", die für die Transportlogistik zuständig sind. Geleitet und überwacht werden die Lieferungen vom „Nationalen Nachrichtendienst der Türkei“ (MIT).

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