Verschiedene Staaten möchten ihre innere Sicherheit wahren – die UN sind dagegen

20. November 2015 / 11:35 Uhr

UN fordern weiterhin ungebremste Flüchtlingspolitik

Die Vereinten Nationen (UN) fordern die europäischen Staaten dazu auf, trotz der Terrorattacken in Paris ihre "Versprechen" gegenüber den Migranten und Flüchtlingen einzuhalten. Dies ist eine Reaktion auf verschiedene Länder, die angesichts der Terrorgefahr ankündigten, die Kontrollen zu verschärfen.

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Immigrationspläne sollen durchgezogen werden

"Wir sind besorgt über die Reaktionen mancher Staaten, bereits etablierte Programme beenden zu wollen und sich somit von Bekenntnissen zurückzuziehen, mit denen die Flüchtlingskrise bewältigt werden sollte", so die Sprecherin der UN-Flüchtlingsbehörde Melissa Fleming. "Was bedroht ist, ist ein EU-Plan, die Ankunft so vieler Leute zu verarbeiten. […] Wir brauchen die Mitarbeit aller Länder in Europa."

Laut dem Bericht auf France24.com hatten sich mehrere "populistische und rechtsextreme" Kräfte dazu entschlossen, die Migrantenflut nach Europa zu mindern, so zum Beispiel das ungarische Parlament, die polnische Regierung, sowie Marine Le Pen vom französischen Front National.

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