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Tausende illegale Migranten belagern Calais, um irgendwie nach England zu gelangen.

12. August 2016 / 17:59 Uhr

Britische Regierung lässt in Calais Mauer bauen, um Migranten abzuwehren

Poltisch hat sich Großbritannien von der EU bereits emanzipiert. Nun geht man daran, den illegalen Einwanderer-Strom einzudämmen, und beginnt damit bereits in Frankreich.

Calais für Migranten Einfallstor nach England

Das Versagen der EU bei der Sicherung ihrer Außengrenzen hat auch Frankreich in ein Chaos aus Angst und Terror gestürzt. Gleichzeitig gilt es als Transitland von illegalen Migranten, die über Calais in das britische Königreich einströmen wollen. Wie der französische Radiosender france bleu berichtet, hat man dort nun im Auftrag und auf Kosten Großbritanniens damit begonnen, eine vier Meter hohe Mauer zu errichten. Das Bauwerk soll 2,7 Millionen Euro kosten und entlang der Straße am Hafen verlaufen.

Mauer erschwert Illegalen die Weiterreise

Der Mauerbau geht auf eine Idee des französischen Hafendirektors Jean-Marc Puissesseau zurück. Die Mauer soll die Migranten künftig daran hindern, die Lastkraftwagen Richtung Großbritannien zu besteigen. Puissesseau tritt auch für die Schließung des berüchtigten „Flüchtlingslagers“, auch bekannt als „Dschungel von Calais“ ein, wo bis zu 7.000 illegale Einwanderer auf ihre Chance warten, irgendwie nach Großbritannien zu gelangen.

Migranten wollen den Kanal nun per Boot überqueren

Gänzlich anders sieht das naturgemäß der Präsident der Flüchtlingshilfsorganisation Salam, Jean-Claude Lenoir. Er sieht das Wohl seiner Schäfchen in Gefahr und befürchtet künftig zusätzliche Tote unter seinen Schutzbefohlenen. Geschockt ob des künftigen Hindernisses reagiert auch einer der illegalen Migranten. Ein Sudanese Namens Erfan lamentiert:  "Ich muss nach England weiterreisen. Wie soll ich es anstellen, dorthin zu kommen? Wir werden es mit dem Boot versuchen."

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