Die Bundesregierung arbeitet mit “Asylwerber-Obergrenzen”, dabei verschwinden zusätzlich jährlich Tausende in der Illegalität.

21. November 2016 / 14:00 Uhr

Masseneinwanderungsbewegung unter Vorwand “Asyl” weiterhin außer Kontrolle

Aktuelle Zahlen belegen, dass die Bundesregierung die Kontrolle darüber, wer sich wo in unserem Land aufhält, längst verloren hat.

Innenminister muss Kontrollverlust eingestehen

Aus einer Anfragebeantwortung durch Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) geht hervor, dass alleine im ersten Halbjahr dieses Jahres bereits 4.570 Asylwerber sich dem Verfahren entzogen haben. Davon waren 3.239 Personen bereits während des Zulassungsverfahrens untergetaucht. Damit dürfte voraussichtlich die Marke des letzten Jahres übertroffen werden. 2015 waren in Österreich 7.963 Personen, die unter dem Vorwand „Asyl“ eingereist waren, spurlos verschwunden.

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Anfragesteller war der freiheitliche Abgeordnete Walter Rosenkranz, der sich anhand dieser Zahlen erneut bestätigt sieht, dass viele, die unter dem Deckmantel des Asyls nach Österreich kommen, reine Wirtschaftsmigranten auf der Suche nach dem für sie besten Sozialsystem sind und dann zu „U-Booten“ werden.

HC Strache fordert Schließung der Grenzen

Empört über das Versagen der Bundesregierung zeigt sich der freiheitliche Bundesparteiobmann HC Strache. „In der Asyl- und Fremdenpolitik der Regierung herrscht Chaos, die Regierung hat offensichtlich die Kontrolle verloren, die illegale Einwanderung geht munter weiter“, so Strache. Als Konsequenz fordert der Oppositionschef die Grenzen sofort dicht zu machen und alle illegal aufhältigen Personen konsequent abzuschieben. Dies umso mehr, als aus einer weiteren Anfragebeantwortung hervorgeht, dass im Zeitraum vom 1.1.2016 bis 31.8.2016 rund 39.000 illegal eingereiste, geschleppte Fremde oder Schlepper in Österreich aufgegriffen wurden. Mit 10.080 aufgegriffenen Personen stellten dabei Afghanen die weitaus größte Gruppe, gefolgt von Syrern und Pakistanis.

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