Das Massaker am Maidan-Platz könnte eine Kommandoaktion gewesen sein.

13. Feber 2015 / 13:30 Uhr

Kiewer Regime in Massaker am Maidan-Platz verwickelt?

Eine Dokumentation der BBC versucht nun, Licht ins Dunkel rund um das Massaker am Maidan-Platz vom 20. Februar 2014 zu bringen. Die Schüsse, die 50 Demonstranten den Tod brachten, waren der Auslöser für den Sturz des damaligen Staatspräsidenten Viktor Janukowitsch. Bisher hatten die USA und das Kiewer Regime unter Ministerpräsident Arseni Jazenjuk immer behauptet, Polizei-Scharfschützen unter dem Oberkommando von Janukowitsch hätten diese tödlichen Schüsse abgegeben.

Nun haben sich jedoch die Fakten verdichtet, dass Schützen aus den Reihen der Umstürzler auf Demonstranten und Polizisten am Maidan-Platz gefeuert haben sollen. Die seinerzeitige Anklage gegen drei Polizisten, denen von der aktuellen ukrainischen Regierung die Tat angelastet wird, soll demnach auf  einer schmalen Basis stehen.

Scharfschütze identifiziert die Umstürzler als Auftraggeber  

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Ein Scharfschütze, der damals vom Dach des Konservatoriums aus auf den Maidan-Platz gefeuert hat, nennt einen Führungsoffizier aus den Reihen der Umstürzler als Auftraggeber. Von diesem habe er auch das Scharfschützen-Gewehr erhalten und die notwendigen Instruktionen für den Einsatz. Unmittelbar nachher sei er von Aktivisten der Umstürzler von dort weggebracht und vor den Toren Kiews abgesetzt worden. Damit bekommt der Verdacht einer Kommandoaktion neue Nahrung. Schon bisher gab es immer wieder Hinweise darauf, dass die CIA, aber auch US-Söldner in die Vorgänge rund um den Umsturz vom Februar 2014 verwickelt gewesen sein könnten. 

Diese Schilderung passt zu Berichten aus den Reihen der Opfer-Anwälte, die sich darüber beklagen, dass die Regierung unter Ministerpräsident Arseni Jazenjuk  und die zuständigen Behörden die umfassende Aufklärung des Massakers bis heute blockieren. Lediglich die „offizielle Version“ der Polizeischützen werde zugelassen. 

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