Eine Einladung in Christian Kerns “Plan-A”-Design bedeutet für die SPÖ noch lange nicht, dass es sich um eine Parteiveranstaltung handelt.

8. April 2017 / 10:22 Uhr

SPÖ-Parteiveranstaltung an öffentlicher Schule – Das Buffet durfte der Steuerzahler finanzieren

Schon die Einladung erinnert verdächtig an das Design des berühmten „Plan A“ von SPÖ-Kanzler Christian Kern. Die am 4. April stattgefundene Diskussionsrunde in der Neuen Mittelschule in Ebreichsdorf (Niederösterreich) mit SPÖ-Bildungsministerin Sonja Hammerschmid schlägt hohe Wellen. Nicht aufgrund hoher Besucheranzahl oder überragender Qualität der Vorträge, sondern wegen der Frage, wie es überhaupt möglich war, eine rote Parteiveranstaltung an einer öffentlichen Schule abzuhalten, und wer sie bezahlt hat. 

Schon auf der Einladung scheint das Renner-Institut, seines Zeichens die Akademie der Sozialdemokratischen Partei, unmittelbar über dem Logo der Stadtgemeinde Ebreichsdorf auf. Das Podium, auf dem die SPÖ-Funktionäre Platz nahmen, war mit SPÖ-Banner geschmückt. Trotzdem betonte der Ebreichsdorfer SPÖ-Bürgermeister Wolfgang Kocevar gegenüber der Kronen Zeitung: „Das war keine Parteiveranstaltung, sondern eine mit hochkarätigen Fachleuten besetzte Bildungsdiskussion.“ Dabei hat er selbst ein Foto der Bühne im SPÖ-Design auf Facebook gepostet.

Roter Schmaus auf Kosten der Steuerzahler

Unzensuriert Radio-Empfehlung:

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

Im Anschluss an die „Diskussion“, die mehr einer Werbeveranstaltung für die von der SPÖ präferierte Ganztagsschule glich, lud die Stadtgemeinde Ebreichsdorf (wie auf der Einladung deutlich zu lesen ist) zu einem Buffet. Selbst am Buffettisch durfte das Markenzeichen der SPÖ, nämlich die rote Farbe, nicht fehlen. Von den Servietten bis hin zu den T-Shirts der Schüler wurde an alles gedacht und der „rote Faden“ konsequent durchgezogen.

Warum hat die SPÖ nicht wenigstens bezahlt?

Doch warum musste den roten Bildungsschmaus eigentlich die Stadtgemeinde Ebreichsdorf bezahlen und wurde er nicht von der Partei selbst übernommen?

Missbraucht die SPÖ hier etwa eine öffentliche Schule, ihre Schüler, deren Eltern und die Lehrer für parteipolitische Propagandazwecke, die sie sich dann noch durch die Hintertür vom Steuerzahler finanzieren lässt? Eine Frage, auf die es wohl nur eine Antwort gibt…

Unterstützen Sie unsere kritische, unzensurierte Berichterstattung mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Teile diesen Artikel

    Diskussion zum Artikel auf unserem Telegram-Kanal:

Politik aktuell

22.

Feb

12:51 Uhr

Wir infomieren

Unzensuriert Infobrief

Unzensuriert Video-Empfehlung:
Herbert Kickl beim Landesparteitag 2026 der FPÖ-Salzburg: „Marlene tritt an, um Erste zu werden!“
Klicken um das Video zu laden
Erst nach dem Klick wird eine Verbindung zu YouTube hergestellt.