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Schloß Esterházy in Eisenstadt. Das Burgenland bleibt von der starken Einwanderung noch am meisten verschont.

12. Juli 2017 / 16:03 Uhr

Schon mehr als 1,3 Millionen Ausländer in Österreich: Stärkster Zuwachs aus Afghanistan

Geht es um Vergewaltigung oder Diebstahl, werden in Österreich sehr häufig Afghanen und rumänische Staatsbürger (oftmals aus der Volksgruppe der Roma) als Täter ausfindig gemacht. Aus diesen beiden Ländern kommen laut einem Bericht im ORF die stärksten Zuwächse bei der Einwanderung. Zu Jahresbeginn verzeichnete die Statistik Austria offiziell schon 1,3 Millionen Ausländer in Österreich. Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl damit um sechs Prozent gestiegen.

Geringste Einwanderung im Burgenland

Wenig überraschend: Der Großteil der Migranten lebt in Wien, Graz und Linz. Die geringste Einwanderung hat das Burgenland zu verzeichnen. Unter der rot-blauen Regierung in Eisenstadt liegt der Ausländeranteil bei nur 8,5 Prozent. Das sind 24.706 Menschen. Dabei handelt es sich nicht um Afghanen, sondern hauptsächlich um Ungarn, Slowaken und Deutsche, also unmittelbare Nachbarn.

Wien lockt Wirtschaftsflüchtlinge an

Nicht nur Österreich wächst durch die Einwanderung rasant – aktuell leben mit 8.773.686 schon fast neun Millionen Menschen hier – sondern vor allem auch die Bundeshauptstadt. Wien verzeichnet bereits seit einigen Jahren die höchsten Bevölkerungszuwächse aller Bundesländer. In absoluten Zahlen stieg die Wiener Bevölkerung um 27.734 Personen auf 1.867.960 zu Jahresbeginn 2017. Das hat auch damit zu tun, dass die rot-grüne Stadtregierung mit ihrem großzügigen Sozialsystem, etwa mit der höchsten Mindestsicherung in Österreich und laschen Kontrollen, Wirtschaftsflüchtlinge geradezu anlockt.

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