Der schwarzafrikanische Staat Nigeria kommt nicht zur Ruhe. Bei einem Überfall bewaffneter Viehdiebe auf ein Dorf im Nordwesten des Landes sind insgesamt 32 Personen ums Leben gekommen. Die Angreifer hatten bei einem Kontrollpunkt der lokalen Bürgerwehr einfach das Maschinenpistolenfeuer auf die anwesenden Mitglieder der Freiwilligenmiliz eröffnet.
Neben den Terroranschlägen der islamischen Organisation Boko Haram treiben vor allem plündernde und mordende Räuberbanden aus den nördlichen Nachbarregionen Nigerias seit Jahren ihr Unwesen im Grenzgebiet.
Terrormiliz Boko Haram weiter aktiv in Nigeria
Vor wenigen Monaten hoffte man auf ein schrittweises Abziehen der verbliebenen Boko Haram-Anhänger und ein Einstellen der Feindseligkeiten gegenüber der christlichen Bevölkerung. In den letzten Wochen kam es aber wieder zu vermehrten Aktivitäten der islamistischen Terrormiliz, die nicht nur im großen Stil mordet und brandschatzt, sondern auch durch Selbstmordattentate und groß angelegte Entführungen von Frauen und Kindern Angst und Schrecken verbreitet.
Hier machen die fanatischen Islamisten in Sachen Grausamkeit und Terror den lokalen Viedieben und Räuberbanden Konkurrenz.