Drei Reporter von Apollo News wurden am Samstag in Erfurt von linken Demonstranten gejagt, zu Boden geworfen und getreten – Jonas Aston erlitt eine Platzwunde am Kopf. Statt Verurteilung folgte bei dem Organisatorenbündnis “Widersetzen” die offene Rechtfertigung der Gewalt.
Offener Angriff auf Journalisten
Am Samstag, dem 4. Juli 2026, eskalierte in Erfurt die Lage gegen Journalisten. Drei Mitarbeiter von Apollo News – die Reporter Jonas Aston und Marius Marx sowie ein Kameramann – filmten am Rand der von dem linken Aktionsbündnis “Widersetzen” organisierten Gegendemonstration gegen den AfD-Bundesparteitag. Plötzlich riefen Teilnehmer „Kamera“, die Stimmung kippte.
Die Reporter wurden beschimpft, verfolgt und körperlich attackiert. Videos zeigen, wie Jonas Aston zu Boden gestoßen wurde und anschließend Tritte gegen ihn, auch gegen den Kopf, erfolgten. Die drei Männer erlitten Schürfwunden, blaue Flecken und bei Aston zusätzlich eine Platzwunde am Hinterkopf. Sanitäter versorgten sie vor Ort, Aston wurde im Krankenhaus untersucht. Die Polizei griff mit Pfefferspray ein und brachte die Reporter in Sicherheit. Ohne dieses Eingreifen, so die Betroffenen später, wäre es wohl noch schlimmer gekommen.
“Widersetzen” rechtfertigt die Gewalt offen
Am Sonntag äußerte sich das linksradikale Bündnis “Widersetzen” auf einer Pressekonferenz zu den Vorfällen. Eine Antwort auf die Frage, ob die Angriffe auf die Journalisten verurteilt würden, lehnte man zunächst ab. Später erklärte ein Sprecher:
Wir sind nach Erfurt gekommen, um Faschisten zu blockieren. Faschisten mit einem Presseausweis sind immer noch Faschisten. Sie sind auf unseren Aktionen nicht willkommen.
Eine klare Distanzierung oder Entschuldigung blieb aus. Das Bündnis, das Blockadeaktionen mit rund 17.000 Beteiligten organisiert hatte und unter anderem von Grüner Jugend, Jusos und Linkspartei unterstützt wurde, stellte damit Gewalt gegen von ihnen als „faschistisch“ eingestufte Medienvertreter als akzeptabel dar. Auch gegen andere Journalisten, etwa von der Jungen Freiheit, kam es zu Übergriffen. Die Thüringer Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.
ZDF und die Doppelmoral der Etablierten
Während die Bilder der Attacke kursierten, bezeichnete das ZDF die Proteste in Erfurt als „Fest der Demokratie“. Ausschreitungen gegen Journalisten und Polizei fanden in der Berichterstattung kaum Erwähnung. Apollo News-Chefredakteur Max Mannhart sprach von einem „herausragenden Angriff auf die Pressefreiheit“. Jonas Aston schilderte die Eskalation später als unfassbare Massendynamik und Hetzjagd. Die Reporter hatten die Situation zunächst als ruhig eingeschätzt und wollten etwas essen, als die Gewalt plötzlich losbrach. Statt einer klaren Verurteilung durch linke Akteure folgte Schweigen oder Relativierung. Das Bündnis “Widersetzen” hatte zudem CDU und BSW mit weiteren Aktionen gedroht, falls sie der AfD zur Macht verhelfen sollten.
In einem Live-Bericht von Nius schildert ein Apollo-News-Reporter die brutale “Antifa”-Attacke: “Ich hatte Todesangst”.
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