“Herr Marterbauer, Sie haben überhaupt kein Gefühl mehr für Millionen und Milliarden”, schrieb eine Leserin in einem Kommentar zur Aussage des SPÖ-Finanzministers.

5. Juli 2026 / 10:09 Uhr

„Drei Milliarden nur ein paar Netsch“: Marterbauer fliegt Aussage um die Ohren

Einen regelrechten Shitstorm gegen SPÖ-Finanzminister Markus Marterbauer hat der unzensuriert-Artikel „Drei Milliarden Euro für Ukraine sind für Marterbauer ein paar Netsch“ auf Facebook ausgelöst. Selten zuvor gab es so viele und so viele eindeutig negative Kommentare unter einem Beitrag in den sozialen Medien. 

Kein Wunder! Die Aussage von Marterbauer machte viele Menschen nur noch fassungslos. Er sagte bei einem Vortrag, den die FPÖ eingefangen und verbreitet hatte, folgenden verheerenden Satz:

Die paar Netsch, die wir an die Ukraine überweisen, ist fast nichts, damit kann ich überhaupt kein Budget sanieren. 

Kein Gefühl mehr für Millionen und Milliarden

Mehr hat der rote Finanzminister nicht gebraucht, um eine Riesen-Empörung bei den Lesern auszulösen. Hier ein paar Auszüge: „Dann werden ein paar Netsch für die kleinen Pensionisten doch kein Problem sein!“, stellte Michael K. fest. Helga K. sagte: „Wenn er seine Kontoauszüge sieht, hat man anscheinend kein Gefühl mehr für Millionen und Milliarden! ‚Netsch‘ sind die paar lächerlichen Cent, für Lebensmittel, die als große Hilfe für die geschröpfte Bevölkerung angepriesen und gefeiert wird!!“

“Unverschämte Aussage, typisch Sozi”

Heinz H. sprach die Vergangenheit von Marterbauer an: „Der Mann kommt aus dem geschützten Bereich der Arbeiterkammer, dort spielen offensichtlich überhaupt keine Netsch eine Rolle, denn durch die Zwangsbeiträge der Arbeiter und Angestellten ist Sparen bei diesem Verein nicht angesagt“. Stupsi S. nahm sich kein Blatt vor den Mund: „Welch unverschämte Aussage bei diesem Schuldenstand. Typisch Sozi“. „Der hat jeglichen Bezug zur Realität verloren“, ergänzte Gabriele S..

Ähnlicher Fauxpas wie von Nehammer

Und das waren noch die freundlichsten Kommentare zur Aussage von Marterbauer, der sich damit wohl einen ähnlichen Fauxpas leistete wie seinerzeit Ex-ÖVP-Bundeskanzler Karl Nehammer, der – wie berichtet – armen Kindern eine Mahlzeit bei McDonalds empfohlen hatte. Das sei zwar nicht gesund, aber billig, machte Nehammer in einer noblen Vinothek Werbung für Fastfood um 1,50 Euro. 


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