Die bayrische AfD hat einen Bürgerdialog in Moosburg im oberbayerischen Landkreis Freising organisiert. Dort brachten der Landtagsabgeordnete Martin Huber, seine Kollegin Katrin Ebner-Steiner und auch AfD-Chefin Alice Weidel den Bürgern ihre Politik für das Volk nahe. Kleinere Mainstreammedien wie die Abendzeitung griffen das Thema auf und lobten die linke Gegendemo für ihre “Haltung gegen Rechts”.
Deutliche Worte gegen linke Politik
Bezüglich der linken Gegendemo, die vor der Stadthalle stattfand, erklärte Huber: “Von diesen Gutmenschen und Grünen sollte jeder mal fünf Afghanen aufnehmen, dann würden sie es schon sehen.” Was ihm nach wie vor im Magen liege: Obwohl er gar nichts gegen Ausländer habe, würde ihn Landtagskollege Johannes Becher von den Grünen immer wieder als ausländerfeindlich bezeichnen. Und das wiederum sei laut Huber die bekannte Taktik, um die AfD “schlechtzureden”, obwohl Politiker wie er nur die Heimat lieben würden.
“Die Leute wollen jetzt eine blau-schwarze Regierung – und wenn wir noch länger diffamiert werden, dann bekommen sie eine blaue Regierung – statt einer Regierung, die auf jedem Buckel tausend Windräder bauen will”. Zum Schluss forderte er die Menschen auf, für das Vaterland die Deutschlandfahnen rauszuhängen.
AfD will GEZ abschaffen
Katrin Ebner-Steiner versprach den im Saal versammelten Gästen: “Das Erste, was wir abschaffen werden, ist der Rundfunkbeitrag der Propaganda-Parteien.” Und sie ging noch einen Schritt weiter: Alle Politiker der Altparteien wolle sie am liebsten mit einem Knall in Rente schicken, damit diese “ihr blaues Wunder” erleben.
Ebner-Steiner übte auch deutliche Kritik an der Bayern regierenden CSU. Diese sehe zu, wie “migrantische Vergewaltigungsgangs Jagd auf deutsche Mädchen” machen, während die AfD “die Frauen und Mädchen nie vergessen” werde.
Weidel für Diesel und Benziner
Dann kam die Rede von Alice Weidel. Die Parteichefin wurde mit stehenden Ovationen im Saal begrüßt. Sie sprach mit Blick auf die kommenden Wahlen in Sachsen-Anhalt davon, dass ihre patriotische Partei dort den ersten AfD-Ministerpräsidenten stellen werde. “Aber Sieg-Mund darf man wahrscheinlich auch nicht mehr sagen”, so ihre Befürchtung; freilich mit der Betonung auf “Sieg”. Weidels Versprechen: Sobald die AfD in Regierungsverantwortung komme, könne jeder weiter einen “Benziner” oder “Diesel” fahren, zudem werde die “Ordnung in den Schulen wiederhergestellt” und es werden nur noch jene Menschen von Sozialleistungen profitieren, die auch in dieses System einbezahlt haben.
Und Weidel ging noch weiter, denn sie hoffe, nach dem noch ausstehenden Wahlsieg in Sachsen-Anhalt freilich auf weitere AfD-Ministerpräsidenten. Und dann, so ihre Prognose, „kracht es in Berlin – und es wird Neuwahlen geben“. Wer sich selbst ein Bild machen möchte, kann ein Video des Bürgerdialogs auf dem X-Konto von Frau Weidel anschauen.


