Alexander Van der Bellen und Herbert Kickl

Bundespräsident Alexander Van der Bellen möchte FPÖ-Chef Herbert Kickl nicht als Volkskanzler. Das Volk liebt ihn aber offenbar.

22. Mai 2026 / 08:59 Uhr

Kickls Spitzenposition kostet der Verlierer-Ampel Mehrheit im Parlament

Die FPÖ und Herbert Kickl halten auch in der aktuellsten Sonntagsfrage mit großem Abstand die Spitzenposition. Mit 37 Prozent sind die Blauen meilenweit vor allen anderen (ÖVP, 21, SPÖ, 18, Neos 8, Grüne 11). Nicht nur das: Die Verlierer-Ampel hat auch diese Woche keine Mehrheit mehr im Parlament. 

Kapitulation vor illegaler Einwanderung

Dass die ÖVP bei der Verteilung der Asylwerber in Europa umgefallen ist und am Mittwoch, 20. Mai, im Parlament entgegen früherer Aussagen für den EU-Asylpakt und somit für die endgültige Kapitulation vor der illegalen Masseneinwanderung gestimmt hat, ist in der neuesten Umfrage der Lazarsfeld-Gesellschaft für Oe24 noch gar nicht berücksichtigt worden. Wäre das der Fall gewesen, würde die Verlierer-Ampel – und vor allem die ÖVP – wegen des gebrochenen Versprechens wohl noch schlechter abschneiden. 


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Strafzahlung bei Asylwerber-Ablehnung

Die Auswirkungen dieses Verhaltens werden die Regierungsparteien wohl erst in der nächsten Umfrage zu spüren bekommen. Denn für viele ist unverständlich, dass die Österreicher in Zukunft 20.000 Euro Strafe zahlen sollen, wenn sie einen einzige Asylwerber ablehnen. Strafe dafür, wenn sich die Bevölkerung vor importierter Gewalt und Islamismus schützen will. 

Verlierer-Ampel könnte keine Regierung bilden

Die anhaltende Popularität von der Herbert Kickl in der Bevölkerung sorgt dafür, dass weder ÖVP noch SPÖ in die Nähe ihres Wahlergebnisses vom September 2024 kommen. Und das bedeutet, dass die Verlierer-Ampel mit ÖVP, SPÖ und Neos im Nationalrat nur noch über 90 Mandate verfügt – zwei zu wenig, um eine neuerliche Regierung zu bilden. 


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