Andreas Babler

SPÖ-Vizekanzler und Parteichef Andreas Babler ist aus der täglichen Berichterstattung nicht mehr wegzudenken. Da er in der Bevölkerung das geringste Vertrauen genießt, ist das aber ein Problem für die Verlierer-Ampel.

7. Mai 2026 / 13:44 Uhr

Viel Präsenz, wenig Vertrauen: Regierungsgesicht Babler besonders unbeliebt

Die Verlierer-Ampel steht unter Druck, und im Zentrum dieser Entwicklung steht SPÖ-Vizekanzler Andreas Babler. Laut der APA-Comm-Medienanalyse war im April kein Politiker in Österreichs Tageszeitungen präsenter als der SPÖ-Chef, der mit 371 Beiträgen klar vor seinem Genossen und Finanzminister Markus Marterbauer und ÖVP-Bundeskanzler Christian Stocker lag. Das hilft allerdings weder der Regierung noch Babler, denn er genießt in der Bevölkerung besonders wenig Vertrauen.

Ampel-Regierung hat Rückhalt in Bevölkerung längst verloren

Auf den ersten Blick wirkt das wie ein politischer Erfolg für die SPÖ, tatsächlich fällt die hohe Präsenz aber in eine Phase, in der die glücklose Regierung stark an Rückhalt verliert. Je nach Erhebung sind 65 bis 67 Prozent der Österreicher mit der Regierungsarbeit unzufrieden, und in der Sonntagsfrage kommen die drei Regierungsparteien gemeinsam nur noch auf rund 46 bis unter 50 Prozent.

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Babler muss sich sogar Gewessler geschlagen geben

Für Babler selbst ist die Bilanz besonders schwach. Im OGM/APA-Vertrauensindex vom April 2026 kommt er auf einen Saldo von minus 33 und liegt damit unter den Parteichefs der Koalition am schlechtesten. Stocker erreicht minus fünf, Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger minus neun; selbst Grünen-Chefin Leonore Gewessler liegt mit minus 21 noch vor Babler.  Zusätzlich zeigt eine Unique-Research-Erhebung, dass Babler 52 Prozent der Befragten negativ auffällt; in Kanzlerfragen kommt er teils nur auf sieben Prozent, in anderen Umfragen auf 15 Prozent.

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