Die Vertreterin Österreichs bei der heurigen Biennale, Florentina Holzinger, hat Probleme mit ihren Körpersäften.

3. Mai 2026 / 08:36 Uhr

Einmal mehr: Biennale ersetzt erneut Kunst durch unappetitliche Urin-Provokation

Die Kunstbiennale Venedig galt lange als Seismograf der Gegenwartskunst, doch sie ist längst zur Politikshow geworden, die von Jahr zu Jahr schriller und wurde – auf Steuerzahlerkosten.

Fäkalkunst im wahrsten Sinne des Wortes

So zeigt die „Performancekünstlerin“ Florentina Holzinger heuer für Österreich ihre Inszenierung „Seaworld Venice“. Dafür verwandelt sie den Pavillon in eine Mischung aus Unterwasserpark, Sakralraum und Kläranlage.

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Bereits im Vorfeld sorgten Berichte über den Einsatz von Körperflüssigkeiten, insbesondere Urin, für Aufsehen. Besucher sollen aktiv einbezogen werden, etwa durch Installationen, die deren Ausscheidungen sammeln und in die Performance integrieren.

600.000 Euro für Fäkalien

FPÖ-Kultursprecher Wendelin Mölzer brachte es auf den Punkt:

Was hier unter dem Deckmantel der Kunst präsentiert wird, sorgt nicht nur für Kopfschütteln, sondern für berechtigte Empörung.

„Schock-Kunst“, die mit Steuergeldern finanziert werde. Rund 600.000 Euro fließen in das Projekt.

Kunst kein Feigenblatt

Zugleich betonte Mölzer, dass Kunstfreiheit zwar ein hohes Gut sei, jedoch nicht als Rechtfertigung für reine Provokation dienen dürfe. Die aktuelle Entwicklung im Kulturbetrieb zeige aus seiner Sicht eine zunehmende Entfremdung von der Lebensrealität vieler Menschen. Projekte, die vor allem auf Provokation setzten, fänden oft nur innerhalb eines kleinen, abgeschotteten Kreises Zustimmung.

Kritisch sieht Mölzer auch die Wirkung solcher Beiträge auf das internationale Ansehen Österreichs. Das Land sei weltweit für seine kulturelle Tradition bekannt – etwa in Musik und bildender Kunst. Umso fraglicher sei es, ob provokante Inszenierungen diesem Anspruch gerecht würden.

Geldhahn zudrehen

Vor diesem Hintergrund fordert er eine grundlegende Überprüfung der Förderpraxis. Es brauche mehr Transparenz, klare Kriterien und einen verantwortungsvollen Umgang mit öffentlichen Mitteln. Der Einsatz von Steuergeld im Kulturbereich müsse nachvollziehbar und für die Bevölkerung vertretbar sein. Eine parlamentarische Anfrage zur Finanzierung des Projekts wurde bereits angekündigt.

Morsch schon an den Wurzeln

Wie morsch der moderne Kunstbetrieb ist, zeigt auch die Tatsache, dass die Institution selbst ins Wanken gerät.

Erstmals seit ihrer Gründung im Jahr 1895 trat die Jury der Biennale geschlossen zurück. Auslöser war ein Streit über politische Einflussnahme, insbesondere im Umgang mit Russland und Israel. Kunstwerke aus diesen beiden Ländern wären von der Prämierung ausgeschlossen gewesen.

Politik statt Kunst

Ein Gremium, das Kunst bewerten soll, hatte versucht, geopolitische Kriterien anzulegen, gleichzeitig aber betont, die Ausstellung solle ein offener Raum ohne Ausschlüsse sein. Gilt heutzutage immer nur für den, der derselben gesellschaftspolitischen Meinung ist. Die Institution ist, wie der gesamte Kulturbetrieb, komplett verpolitisiert und linksideologisch aufgeladen.

Die Biennale reagierte mit einer Notlösung: Statt einer Fachjury soll nun das Publikum über die Preisvergabe entscheiden. Die prestigeträchtigen „Goldenen Löwen“ werden erst am Ende der Ausstellung vergeben.

Brüssel diszipliniert

Nicht fehlen darf Brüssel, das natürlich auch in die Kunstszene eingreift. Die Europäische Union hat bereits angekündigt, Fördermittel in Millionenhöhe zu streichen, aber schon allein deshalb, weil Russland ausstellen sollte.

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