Obama

Jubel und Trubel: Globalistische Akteure, darunter auch Ex-US-Präsident Barack Obama, feiern die Wahlniederlage Viktor Orbáns. Die österreichische Bundesregierung schließt sich dieser Euphorie an.

13. April 2026 / 16:54 Uhr

16 Jahre Orbán zu Ende: Der globale Applaus für den Regime-Change

Nach Auszählung von über 98 Prozent der Stimmen steht fest: Viktor Orbán hat die Parlamentswahl verloren. Seine Fidesz-Partei kommt auf rund 37,8 Prozent und 55 Mandate. Die Tisza-Partei des Oppositionsführers Péter Magyar holt 53,6 Prozent und 138 Sitze – genug für eine Zweidrittelmehrheit. Orbán selbst hat die Niederlage noch am Wahlabend eingestanden. Wörtlich sagte er:

Die Wahlergebnisse sind, wenn auch noch nicht endgültig, klar. Für uns sind sie schmerzhaft, aber eindeutig. Ich habe der siegreichen Partei gratuliert(…)Was auch immer kommt, wir werden auch in der Opposition der Heimat dienen.

Es ist nicht das erste Mal, dass Orbán als amtierender Ministerpräsident abgewählt wird. Schon 2002 verlor er nach vier Jahren Regierung gegen die Sozialisten, verbrachte acht Jahre in der Opposition und kehrte 2010 triumphal zurück. 16 Jahre lang hielt er Ungarn dann auf Kurs – gegen Massenmigration, gegen Gender-Ideologie, gegen Brüsseler Bevormundung. Nun beginnt wieder die Opposition.

Globalisten feiern den „Sieg der Demokratie“

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Während Orbán noch seine Anhänger ansprach, überschlugen sich die Gratulationen der internationalen Elite. Ursula von der Leyen sprach von einem Moment, in dem „Europas Herz schneller schlägt“. Friedrich Merz, deutscher Bundeskanzler, übermittelte „herzliche Gratulationen“ und erklärte, er freue sich auf die Zusammenarbeit mit Magyar. Barack Obama lobte den Ausgang als Zeichen für Demokratie und Freiheit.

Auch aus Wien kam prompt Beifall. Die österreichische Bundesregierung und weite Teile der etablierten Parteien von ÖVP über Neos und SPÖ bis zu den Grünen zeigten sich erleichtert. Bundeskanzler Christian Stocker sieht ein “gutes Signal für Ungarn, für Österreich und für ganz Europa”. Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) twitterte direkt an die Ungarn: „Willkommen zurück, liebe Nachbarn!“ und ergänzte, einzelne Mitgliedstaaten dürften nicht länger „ganz Europa schwächen“.

Scheinkonservativer mit globaler Rückendeckung

Péter Magyar, ehemaliger Fidesz-Insider und heute Chef der Tisza-Partei, trat mit einem Programm an, das auf den ersten Blick konservativ und national klingt. In Wahrheit setzte er auf pro-europäische Rhetorik, Versprechen der Rechtsstaatlichkeit und die Rückkehr Ungarns in den EU-Mainstream. Genau das wollten die Brüsseler und Washingtoner Netzwerke hören. Die Wirtschaftslage Ungarns – geprägt von Stagnation, sinkenden Investitionen und den Folgen globaler Krisen wie Energiepreisen und EU-Konflikten – bot den perfekten Nährboden. Orbán hatte die ungarischen Familien mit Nebenkostensenkungen und Sozialprogrammen gestützt, doch die langfristigen Folgen einer konfrontativen Haltung gegenüber Brüssel und globalistische Strukturen zeigten Wirkung.

Magyar nutzte die Unzufriedenheit geschickt. Er sprach von Korruption und Vetternwirtschaft, ohne die eigenen früheren Verbindungen zu sehr zu thematisieren. Das Ergebnis: ein Erdrutschsieg, der nicht nur Orbán, sondern das gesamte „illiberale“ Modell treffen soll.

Die historische Parallele

Orbán kennt das Spiel. 2002 wurde er schon einmal vom Ministerpräsidenten zurück in die Opposition versetzt. Acht Jahre später stand er wieder an der Spitze. Damals wie heute hatte er gegen eine geballte Übermacht aus internationalen Medien, EU-Institutionen und progressiven Netzwerken anzutreten.

Die Fidesz findet sich nun zwar erneut in der Opposition wieder, kann aber nach 16 Jahren an der Macht aus einer Position der Stärke agieren, nämlich mit gewachsenen Strukturen und politischer Erfahrung im Hintergrund. Der Wahlsieger Péter Magyar hingegen steht vor der deutlich schwierigeren Aufgabe, seine heterogene Bewegung, die bis jetzt mit dem Anti-Orbán-Konsens konsolidiert wurde, überhaupt zusammenzuhalten. Gleichzeitig wird er den Spagat meistern müssen zwischen seinen nationalkonservativen Wahlversprechen und den Erwartungen von EU und gloablistischen Akteuren.

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