Die AfD Sachsen-Anhalt von Landeschef Ulrich Sigmund zeigt klare Kante. Fünf Monate vor der Landtagswahl formuliert die Partei auf dem Parteitag ihr Regierungsprogramm und setzt vor allem auf Remigration als Kernforderung.

AfD

11. April 2026 / 15:20 Uhr

AfD Sachsen-Anhalt setzt auf Remigration und deutsche Rückkehrer

Während draußen vor der Hyparschale in Magdeburg (Sachsen-Anhalt) mehrere Hundert Linke mit Pfiffen und „Nazis raus“-Rufen demonstrierten, zogen drinnen 250 Delegierte der AfD Sachsen-Anhalt am heutigen Samstag die Linien für die Landtagswahl im September. Der Landesparteitag in Magdeburg diente einer neuen Vision für das Bundesland und für Deutschland. Ein 156-seitiges Wahlprogramm wurde verabschiedet. Darin zu erkennen ist die Priorität für Remigration, einem Rückkehrprogramm für ausgewanderte Deutsche und dem Ende des Inklusionsexperiments an den Schulen.

Remigration als zentrale Antwort

Die AfD macht Remigration zur Kernforderung. Statt weiter auf kulturfremde Fachkräfte zu setzen, die den Fachkräftemangel nicht lösen, sondern oft noch verschärfen, setzt die Partei auf ein konkretes Rückkehrprogramm für ausgewanderte deutsche Fachkräfte. Das soll kein abstraktes Konzept sein, sondern eine direkte Maßnahme gegen den demographischen Kollaps und den echten Mangel an qualifizierten Händen. Eine Task Force für Abschiebungen soll ausreisepflichtige Ausländer konsequent zurückführen, ergänzt durch freiwillige Remigrations-Programme. Ulrich Siegmund, Spitzenkandidat und Co-Vorsitzender der Landtagsfraktion, treibt das Ziel einer Alleinregierung mit 45 Prozent plus x voran. Die Botschaft ist eindeutig: Deutschland zuerst, und das fängt bei den eigenen Leuten an.

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Inklusionsstopp: Schluss mit dem gescheiterten Experiment

Auch bei der Bildung zieht die AfD die Notbremse. Die Inklusion von Kindern mit Behinderung an Regelschulen wird im Programm als „Experiment“ bezeichnet, das auf ganzer Linie gescheitert ist. Stattdessen soll die Inklusion unverzüglich beendet und der Ausbau von Förderschulen vorangetrieben werden. Schulpflicht wird durch Bildungspflicht ersetzt, ein klares Signal, dass Leistung und Realität wieder Vorrang haben vor ideologischen Zwangsbeglückungen. Das schützt nicht nur die betroffenen Kinder, sondern die gesamte Qualität des Schulsystems in Sachsen-Anhalt.

Weitere Programmpunkte: Familie und Staat im Fokus

Die AfD will ein Baby-Begrüßungsgeld für Kinder einführen, bei dem mindestens ein Elternteil die deutsche Staatsangehörigkeit haben muss und Vorsorgeuntersuchungen nachgewiesen werden. Staatsleistungen für Kirchen sollen eingestellt, die Landeszentrale für politische Bildung abgeschafft werden. Das Programm ist auf eine mögliche Regierungsübernahme ausgerichtet. Die Wahl findet in fünf Monaten, am 6. September 2026, statt. Die AfD liegt in Umfragen bei knapp 40 Prozent und damit weit vor der CDU mit 27 Prozent.

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