Viktor_Orban_Aniko_Levai

Wenn Viktor Orbán morgen, Sonntag, zur Wahlurne schreitet, geht es um die Fortführung seiner bislang 16 Jahre dauernden Amtszeit.

11. April 2026 / 10:56 Uhr

Viktor Orbán sendet „außerordentliche Botschaft“ an seine ungarischen Landsleute

Viktor Orbán (Fidesz) gegen Herausforderer Péter Magyar (Tisza) heißt morgen, Sonntag, das spannende Duell bei der Parlamentswahl in Ungarn, auf das ganz Europa schaut. Denn Orbán ist für viele, die gegen die Politik von Ursula von der Leyen in der EU sind, eine Art Held geworden. Heute, Samstag, wandte sich Orbán in den sozialen Medien nochmals an die Bürger.

Sichere Heimat aufgebaut

Der ungarische Ministerpräsident, der schon seit 16 Jahren das Land regiert, bezeichnete seine Worte als „außerordentliche Botschaft an alle Ungarn“. Am Sonntag, so Orbán, würden die Ungarn nicht nur eine Regierung wählen, sondern das Schicksal „unseres Landes“. Gemeinsam mit den Bürgern habe er eine stabile und sichere Heimat aufgebaut. Wörtlich sagte er: 

POLITISCHE ANZEIGE des FREIHEITLICHEN PARLAMENTSKLUBS. Weitere Informationen: Transparenzbekanntmachung


Wir haben den IWF nach Hause geschickt, die Banken und multinationalen Konzerne besteuert und damit die Abhängigkeit Ungarns beendet. Wir haben eine Million neue Arbeitsplätze geschaffen, obwohl man uns von allen Seiten belächelt hat, als wir das versprochen haben. Wir haben die 13. und 14. Monatsrente eingeführt, und durch die Erhöhung des Mindestlohns haben wir erreicht, dass sich die Löhne vervierfacht haben.

Familien vor steigenden Energiepreisen geschützt

Weiters zählte Orbán als Leistungen auf, ungarische Familien vor steigenden Energiepreisen geschützt zu haben. Man habe einen Zaun gebaut und den illegalen Migrationen Einhalt geboten. Und unter seiner Regierung sei man fähig gewesen, wenn nötig, auch gegen Brüssel „Nein zum Krieg“ zu sagen. All das seien gemeinsame Erfolge. 

Es droht die Gefahr, alles zu verlieren

Doch jetzt drohe Gefahr, „dass wir alles verlieren könnten, was wir gemeinsam aufgebaut haben“. Die Gegner von ihm würden vor nichts zurückschrecken, um die Macht zu erlangen. Sie würden mit ausländischen Geheimdiensten zusammenarbeiten, würden die Anhänger der Fidesz mit Gewalt bedrohen und würden mit erfundenen Anschuldigungen schon vor der Wahl Wahlbetrug ausrufen. Orbán sprach Klartext: 

Das ist ein organisierter Versuch, mit Chaos, Druck und internationaler Diskreditierung die Entscheidung des ungarischen Volkes infrage zu stellen. 

Nicht die Zeit für Spaltung

Jetzt sei aber nicht die Zeit für Spaltung, nicht die Zeit für Zorn und nicht die Zeit für Hass. Ungarn brauche jetzt Zusammenhalt, Einheit und Sicherheit. Orbán rief zur nationalen Einheit auf und versprach, „in der bevorstehenden großen europäischen Krise werden wir jede ungarische Familie schützen“. 

Der Schlüssel dazu liege am Sonntag in den Händen der Ungarn. 

Unterstützen Sie unsere kritische, unzensurierte Berichterstattung mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Teile diesen Artikel

    Diskussion zum Artikel auf unserem Telegram-Kanal:

POLITISCHE ANZEIGE des FREIHEITLICHEN PARLAMENTSKLUBS. Weitere Informationen: Transparenzbekanntmachung

Politik aktuell

11.

Apr

12:48 Uhr

Wir infomieren

Unzensuriert Infobrief

Unzensuriert Video-Empfehlung:
Start zum Pensionisten-Volksbegehren – Fairness für die österreichischen Senioren!
Klicken um das Video zu laden
Erst nach dem Klick wird eine Verbindung zu YouTube hergestellt.