Eine aktuelle Prognose für den Stadtrat von Birmingham schockiert politische Beobachter. Laut einer Umfrage des Instituts Bombe für den Birmingham Mail vom März 2026 verliert Labour die absolute Mehrheit. Statt der früheren Dominanz der Sozialisten soll nun eine Allianz aus islamischen und pro-palästinensischen Gruppen die Macht übernehmen.
Islamisten als Unabhängige getarnt?
Den Sozialisten der Labour Party bleiben laut Umfrage nur noch elf von 101 Sitzen. Die stärkste Fraktion werden die parteilosen/unabhängigen mit 31 Mandaten, gefolgt von den Grünen mit 22 und Reform UK mit 19 Sitzen. Konservative und Liberaldemokraten sacken auf zehn beziehungsweise acht ab. Rechnerisch reicht schon die Kombination aus Unabhängigen und Grünen für die Kontrolle des Rates.
Hinter den 31 Sitzen der Unabhängigen steckt kein zufälliger Haufen, sondern vor allem die Independent Candidates Alliance (ICA). Geführt von dem Anwalt Akhmed Yakoob und dem Aktivisten Shakeel Afsar, tritt die Allianz gezielt in Bezirken mit hohem moslemischen Bevölkerungsanteil an. Viele dieser Wähler sind seit dem Gaza-Krieg von Labour abgerückt. Das Palästina-Thema dominiert den Wahlkampf, moslemische Stimmen werden massiv mobilisiert. Die ICA setzt auf klare pro-palästinensische Positionen und kritisiert Labour scharf für dessen Haltung zum Nahostkonflikt.
Der Schatten des Terrors
Unter den ICA-Kandidaten findet sich auch Shahid Butt, der 1999 im Jemen wegen Beteiligung an einer Terrorverschwörung zu fünf Jahren Haft verurteilt wurde. Geplant waren Anschläge auf das britische Konsulat, eine Kirche und ein Hotel. Heute kandidiert er für die ICA in Sparkhill, einem Viertel mit rund zwei Dritteln pakistanisch-stämmiger Einwohner. Butt selbst spricht von „Fehlern in der Vergangenheit“ und will nun „die Menschen vereinen“. Die Fakten bleiben dennoch stehen.
Grüne als potenzielle Steigbügelhalter?
Die Grünen profitieren ebenfalls massiv und legen in der Prognose um 20 Sitze zu. Sie teilen mit großen Teilen der ICA die harte pro-palästinensische Linie und gelten in Birmingham als Teil des linken bis linksradikalen Spektrums. Eine Zusammenarbeit gegen Reform UK und Konservative liegt nahe, auch wenn das bedeutet, progressive Positionen gegenüber religiös-fundamentalistischen Strukturen zurückzustellen.
Die demografische Bombe
Birmingham hat einen der höchsten moslemischen Bevölkerungsanteile Großbritanniens, rund 30 Prozent stadtweit, in manchen Regionen deutlich darüber. Die Islamisierung ist hier kein abstraktes Gespenst mehr, sondern gelebte Realität. Labour hat jahrelang auf diese Wähler gesetzt, doch der Gaza-Konflikt hat den Bruch endgültig gemacht. Statt Reformen bei Integration, Sicherheit und öffentlichen Diensten liefert die Partei nur noch leere Versprechen, während die Stadt mit Müllbergen, Finanzkrise und Dienstleistungschaos kämpft.
Was nun, Großbritannien?
Die Wahlen finden am 7. Mai 2026 statt. Die Umfrage ist keine Garantie, doch sie zeigt einen klaren Trend: Der moslemische Wählerblock wird zur entscheidenden Macht. Die konservative Reform UK profitiert auf der anderen Seite vom Labour-Absturz. Sollte die ICA-Grünen-Allianz tatsächlich den Rat übernehmen, wäre das ein historischer Einschnitt und ein Warnsignal für das gesamte Land. Die etablierten Parteien haben die Signale der Basis ignoriert. Jetzt droht die Quittung in Form einer Stadt, in der islamistische und linke Kräfte gemeinsam regieren. Die Bürger Birminghams entscheiden bald selbst, ob sie das wirklich wollen


