US-Präsident James Vance trifft Ungarns Ministerpräsidenten Viktor Orbán und hält eine Rede zur „reichen Partnerschaft“ zwischen den USA und Ungarn.

4. April 2026 / 14:30 Uhr

Globalistische Einheitsfront am Ende: Vance stärkt Orbán vor Schicksalswahl

US-Vizepräsident James „JD“ Vance reist am 7. und 8. April 2026 nach Budapest. Er trifft dort Premierminister Viktor Orbán und hält eine Rede zur „reichen Partnerschaft zwischen den Vereinigten Staaten und Ungarn“. Der Zeitpunkt ist kein Zufall. Nur vier Tage später, am 12. April, entscheiden die Ungarn bei den Parlamentswahlen über die Zukunft ihres Landes und damit auch über die Kräfteverhältnisse in Europa. Der Besuch ist ein offenes Signal. Die Trump-Administration steht fest an der Seite des langjährigen konservativen Regierungschefs. Präsident Donald Trump hatte Orbán bereits im Februar öffentlich unterstützt und erklärt, es sei ihm „eine Ehre“, ihn erneut zu unterstützen – genau wie bei der Wahl 2022. Die Zeiten, in denen Washington und Brüssel Schulter an Schulter gegen patriotische Kräfte in Europa standen, sind vorbei.

EU-Eliten setzen alles auf Magyar

In Brüssel herrscht dagegen Nervosität. Laut Euronews schätzen Experten, dass über drei Viertel der Europaabgeordneten offen auf einen Sieg von Orbáns Herausforderer Péter Magyar und dessen Tisza-Partei hofft. Der Grund liegt auf der Hand: Orbán hat jahrelang EU-Beschlüsse zu Migration, Ukraine-Hilfen und Sanktionen blockiert. Ein Machtwechsel in Budapest würde diesen Widerstand brechen und Ungarn wieder gefügig machen.

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Magyar, ehemaliger Fidesz-Insider und heute Führer der oppositionellen Tisza-Partei, verspricht genau das. Er will die Beziehungen zu EU und NATO verbessern, eingefrorene EU-Gelder in Milliardenhöhe freibekommen und Ungarn enger an Brüssel binden. Die Umfragen sind aktuell uneindeutig. Während einige die Opposition eher vorne sehen, liegt in anderen die Fidesz vorne. Da es in Ungarn eine Kombination aus Mehrheits- und Verhältniswahlrecht gibt, liefern derartige Umfragen zudem nur eine bedingte Prognose zum Wahlergebnis.

Orbán als letztes Gegengewicht

Für Viktor Orbán geht es um alles. Seit 2010 regiert er Ungarn und hat es konsequent als Gegenpol zu den vorherrschenden EU-Agendas positioniert: strikte Grenzsicherung, Ablehnung von Migrationsquoten, keine blanko-Schecks für die Ukraine. Genau diese Haltung macht ihn für Brüssel zum Störfaktor und für Washington unter Trump zum verlässlichen Partner.

Der Vance-Besuch unterstreicht diesen Bruch. Statt sich mit EU-Eliten gegen nationale Regierungen zu verbünden, stellt sich die US-Regierung demonstrativ hinter Orbán. Das ist eine klare Ansage an diejenigen in Brüssel, die gehofft hatten, Ungarn mit Druck und Geld endlich einknicken zu können. Die alten Machtspiele funktionieren nicht mehr.

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